Dienstag, 25. März 2014

Stromanbieterwechsel

Die jährliche Abrechnung des Stromanbieters steht ins Haus. Ein idealer Zeitpunkt um die Preisgestaltung des Stromanbieters zu checken.

Seit 1.3.2013 wurden wir vom Verbund mit Strom beliefert. Dieser Anbieter wurde es wegen des zu 100% aus erneuerbaren Energieformen gewonnenen Stromes und natürlich weil das Angebot attraktiv war. Allerdings hatte das Angebot einen kleinen Schönheitsfehler, da es Neukunden bevorzugt und Bestandskunden nicht entgegen kommt.
So erhielten wir als Neukunden sounsoviele Tage Gratis-Strom, was unterm Strich einem Rabatt von 147,- Euro netto entspricht. Nachdem die damit einhergehende 12-monatige Bindung nun auslief, rief ich beim Verbund an und fragte nach ob es denn auch Zuwendungen für Bestandskunden gäbe, die mich dazu bewegen sollten den Anbieter nicht zu wechseln. Schließlich entsteht durch den Wechsel ein Aufwand für meinen aktuellen Strom-Lieferanten und zudem ist ein rabattierter Kunde besser als ein Kunde der wechselt.
Zu meinem Anliegen hieß es vom Verbund lapidar "Für bestehende Kunden können wir keine Sonderkonditionen anbieten. Das gilt nur, wenn Sie neu zum Verbund wechseln."

Na gut, also habe ich bei e-control.at den Tarifkalkulator bemüht und innerhalb von zwei Minuten meinen neuen Anbieter gefunden. Diesmal ist es Naturkraft geworden. Die Wahl fiel auf diesen Anbieter, weil er zum Einen natürlich wieder zu 100% Strom aus erneuerbaren Energiequellen liefert und zum Anderen auch ohne 'Neukundenrabatt' günstiger ist als der Verbund. Bei allen anderen Anbietern im Vergleich kam der Preisvorteil durch einjährige Rabatte zustande, bei Naturkraft sorgt der niedrige Arbeitspreis pro kWh für den Preisvorteil. So haben wir durch die Preisgarantie zumindest bis Ende 2015 einen Vorteil. Ob sich dann das Wechseln zu einen anderen Anbieter auszahlt wird sich zeigen.

Wir liegen mit unserem Stromverbrauch von 4.893 kWh/Jahr übrigens ziemlich punktgenau am statistischen Mittel für vierköpfige Familien. Dieses liegt laut Tarifrechner bei 4.725 kWh.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Der Doorbot (20.02.2014)

Die Problemstellung:
Ursprünglich war geplant ein Carport zu bauen und darin eine Eingangstüre unterzubringen. Dort hätte sich dann die Gegensprechanlage befinden sollen. Leider fehlt uns nun das Geld für die Errichtung des Carports und damit gibt es auch keine Montagemöglichkeit für eine Gegensprechanlage.

Bis jetzt hatte ich außer die Anbringung eines Funk-Gongs keine vernünftigen Lösungsansätze. Allerdings bemängelte Sabine an der Lösung, dass sie nicht wüsste wer vor der Türe steht, wenn es läutet. Dafür müsste eine Gegensprechanlage oder eine Videoüberwachung her.

Nachträglich Kabeln legen und Löcher durch die knapp 50cm dicke Außenmauer bohren hat für mich nicht wirklich viel Charme, also suchte ich weiter nach einer Funklösung. In der Zwischenzeit überlegte ich schon einen Funk-Gong mit einer WLan-Kamera zu verknüpfen. Aber auch diese Idee war für mich nicht attraktiv genug.

Vor zwei Monaten stieß ich dann eher zufällig auf ein neues Start-Up in den USA. Die machten Werbung für ihren doorbot, eine Gegensprechanlage mit Kamera die batteriebetrieben über das WLan mit dem Heimnetzwerk verbunden ist. Die Besonderheit an dem System ist allerdings die Verknüpfung mit Smartphones und Tablets über die kostenlose doorbot-App. Wenn alles so funktioniert wie es geplant ist, dann alarmiert nach dem Druck auf die Klingeltaste das Smartphone und öffnet einen Kanal zum doorbot. Auf dem Handy sieht man nun den Besucher und kann man mit der Person vor der Türe sprechen. Das soll mit bis zu zehn Devices funktionieren.
Grund genug für mich, dieses Teil für 199,-US$ zu bestellen.


Gestern war es dann soweit und der doorbot wurde geliefert. Ein großer gelber Zettel der zusätzlich außen in
die Verpackung eingeschoben wurde weist darauf hin, dass man unter keinen Umständen zu früh auf den Klingelknopf drücken soll. Dadurch wird nämlich der Einrichtevorgang gestartet.

Ich hielt mich also genau an die Beschreibung und begann mit der Einrichtung.

  1. Download der doorbot-App im App-Store
  2. Starten der App und Folgen der angezeigten Schritte
  3. Auf die Klingetaste drücken.
  4. Am Tablet das neu dazu gekommene WLan Doorbot-XXXXX auswählen.
  5. In der App den weiteren Schritten folgen.
  6. Fertig.
Als ich fertig war, kam die erste Enttäuschung. Der doorbot funktionierte überhaupt nicht mehr. Bei jedem Druck auf den Klingeltaster knackte der Lautsprecher kurz und der Leuchtring um die Taste blitze kurz auf. Im Internet-Forum fand ich zu diesem Fehler keine Lösungsansätze, aber den Hinweis, dass die Hersteller mit der Stabilität der Türglocke noch ein bisschen kämpfen. Auch die Reset-Taste zeigte keine Funktion und führte zur gleichen Reaktion wie der Druck auf die Klingeltaste.

Bei einer intensiveren Suche heute fand ich einen Eintrag in dem durch einen anderen Benutzer darauf hingewiesen wurde, dass durch das abhängen das integrierten Batterie-Packs der doorbot zurückzusetzen ist. Das versuchte ich und hatte Glück. So konnte ich erneut mit dem Einrichtvorgang starten. Dazu richtete ich einen Access-Point auf meinem HTC One X Handy ein und versuchten den doorbot damit zu verbinden. Leider konnte der Access-Point nicht gefunden werden. Mein Kollege machte das Selbe mit seinem HTC One und dort funktionierte es.

Die Online-Klingel war verbunden und nach einem Druck auf den Klingelknopf öffnete sich wirklich die App am Handy. Bildübertragung gab es keine und Ton hörte ich auch nicht. Das schiebe ich allerdings mal auf die grottenschlechte Internetverbindung in unserem Büro. Nach einem ausgiebigen Versuch zuhause werde ich meine Eindrücke hier reinschreiben.

Neben dem Akku-Betrieb ist es übrigens auch möglich das Gerät mit einem 8-24V AC-Netzteil zu verbinden. Dadurch kann man auch eine bestehendes Gegensprechmodul austauschen. Wird der doorbot mit Akku betrieben, dann muss man das Gerät ab und an von der Wand nehmen und mittels USB aufladen. Auf dem Bild ist die Rückseite zu sehen.

 
Sehr nett war übrigens der Ausstattungsumfang. Neben der Gegensprechanlage lag dem Paket ein Satz Schrauben mit Dübeln, ein Micro-USB-Ladekabel, ein Steinbohrer, ein Schraubendreher für Kreuzschrauben und Torxschrauben, eine Büroklammer zum Drücken des Reset-Knopfes und sogar eine kleine Wasserwaage dabei.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Schamottsteine (19.02.2014)

Bei unserem Ofen sind zwei Schamottsteine im Brennraum gerissen. Das passiert immer wieder, weil natürlich enorme Spannungsunterschiede durch die Wechsel zwischen kalt und heiß im Material vorliegen. Es gibt die Möglichkeit die Steine mit Schamottkleber zu reparieren oder natürlich die Variante diese auszutauschen.

Ich fragte bei dem Lieferanten des Ofens nach was die Ersatzsteine kosten würden und beschloss, dass der Preis vom knapp 23,- Euro pro Platte OK wäre. Also bestellten wir vier neue Platten (zwei in Reserve) und warteten mehr als einen Monat auf die Lieferung.

Als das Paket endlich durch DHL zugestellt wurde (leider waren wir gerade nicht zuhause und konnten den Zustand der Ware nicht kontrollieren) traute ich meinen Augen nicht. Wer auch immer die Schamottsteine verpackte hat wohl nicht besonders viel übrig für seinen Job, denn die zerbrechlichen Steine wurden auf den Boden einer überdimensionalen Kiste gelegt und mit Unmengen an Füllmaterial abgedeckt. Leider schützt das Material nicht, wenn es nicht auch unter den Steinen liegt. Das führte dazu, dass sämtliche Schamottsteine gerissen und gebrochen waren als ich sie auspackte. Nun warte ich auf eine Reaktion des Lieferanten, der im Vorteil ist weil die Ware ja bereits bezahlt wurde.

 
 

Dienstag, 18. Februar 2014

Holzverbrauch (18.02.2014)

Obwohl dieser Winter nicht wirklich in die Gänge kommen will und uns bislang von großen Schneemengen ebenso verschont wie von Rekorden bei Temperaturen unter null Grad, verbrauchten wir bis jetzt offensichtlich nicht maßgeblich weniger Holz als im vergangen Jahr.
Das dürfte daran liegen, dass der Himmel öfter bedeckt ist als im Jahr davor. Vor allem im Jänner brachte die Solaranlage kaum solare Gewinne. So mussten wir bis jetzt rund 1,3 Tonnen unserer Holzbriketts verheizen.

Für die letzten Winterwochen bleiben nun noch knapp 500kg Briketts (20%) übrig. Allerdings sollte auch die Sonne in den nächsten Wochen wieder an Kraft gewinnen. Ich bin also zuversichtlich, dass meine Berechnungen, etwa 30% weniger Heizenergie als im Vorjahr zu brauchen, halbwegs stimmen und wir mit dem vorhandenen Material durchkommen. Letztes Jahr brauchten wir etwas mehr als 2,3 Tonnen Holzbriketts. So wie es aussieht sparen wir im Vergleich zur Vorsaison durch die Fertigstellung der Einzelraum-Temperaturregelung also fast 22% Heizkosten.

Wenn alles passt, dann kommen wir in diesem Winter auf 388,- Euro Heizkosten. 375,- Euro für die Holzbriketts und 13,- Euro für den Strom den die Pumpen verbrauchen. Im April wissen wir es vermutlich genau.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Die Weihnachtsbeleuchtung 2013

Es war wieder einmal an der Zeit die vorweihnachtliche Beleuchtung vom Dachboden zu holen und halbwegs dekorativ zu verteilen. Diesmal verzichteten wir allerdings auf die Lichternetze und die LED-Eiszapfen an der Dachrinne, da die Zapfen nach einem Monat Windbeutelei nur noch in Bruchteilen vom Dach kamen und die Netze ebenfalls ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Vielleicht hänge ich 2014 wieder etwas hinauf. Allerdings bringt es uns dort nicht besonders viel, da wir selbst die Beleuchtung dann nicht sehen. Es wird mir schon was einfallen.

Dieses Jahr kamen die Netze also nicht an die Fassade, sondern als Umrandung unseres Trampolins zum Einsatz. Der dadurch entstandene LED-Zylinder ist mal was ganz anderes. Unsere Kinder sind übrigens seit der Inbetriebnahme der Beleuchtung bereits gesprungen und haben damit den Praxis-Tauglichkeit erfolgreich getestet.


Auch das Rentier und der Schlitten durften natürlich nicht fehlen. Beim Schlitten gab es keine Probleme. Das Huftier leidet bereits seit dem ersten kräftigeren Wind des letzten Winters an massiven Beinbrüchen und schafft es daher nicht mehr aus eigene Kraft zu stehen. Mit ein paar Steckeisen schaffte ich Abhilfe und stützte das arme Tier. Nebenbei schlug ich auch ein Eisen beim Schlitten ein und befestigte beide Teile des Gespanns mit Kabelbindern an den Eisen.

Am Zaun entlang brachte ich unsere alten bunten Lichterketten an die wir vor einigen Jahren noch um den
Baum legten. Mittlerweile kommen nur noch weiße LED-Ketten auf den Christbaum, also waren diese frei für die Außenanwendung. Um möglichst wenige Verteiler im garten liegen zu haben (die Feuchtigkeitsbeständigen sind nicht billig) gruppierte ich die Anschlüsse von Rentier, Schlitten, den Lichterketten und unserem Schneemann nahe zusammen. Unter dem Trampolin befindet sich eine zweite Außensteckdose für den 'Lichtzylinder'.

Der Schneemann durfte dieses Jahr übrigens nicht mehr vor die Eingangstüre, weil der dort jeden Tag wie ein Lenkdrachen im Wind am Kabel baumelte.

Unsere Außenbeleuchtung wird wie schon im vorigen Jahr über eine Zeitschaltfunktion des BUS-Servers geschaltet und konnte in der vergangenen Nacht auch bereits ihre Windfestigkeit unter Beweis stellen. Trotz Windböen von knapp unter 100 km/h sind die Lampen und Figuren noch immer dort wo ich sie aufstellte.




Im Haus selbst stehen wieder unsere beleuchteten Geschenke und es gibt eine neue Lichterkette die am
Panoramafenster angesaugt ist. Vielleicht besorgt Sabine noch zwei davon, dann würde das Fenster kompletter aussehen.

Vom Stromverbrauch her liegt die Beleuchtung bei etwa 600 Watt. So kommen wir bei den täglichen fünf Stunden Betriebszeit mit Stromkosten von ca. 14-16,- Euro über die Weihnachtszeit. Bis 20,- Euro fände ich es gerade noch vertretbar. Darüber hinaus sollte der Verbrauch unserer Weihnachtsbeleuchtung nicht gehen.

Samstag, 9. November 2013

Bewässerung eingewintert (09.11.2013)

Irgendwie ist es sich bis jetzt nicht ausgegangen die Bewässerungsanlage einzuwintern. Aber heute hatte ich ein bisschen Zeit übrig und kümmerte mich darum.

Damit die Wasserleitungen bei Frost nicht platzen oder Schraubverbindungen aufgehen, sollte der komplette Kreislauf möglichst frei von Wasser sein. Dazu überlegte ich mir eine Möglichkeit einen Druckluft-Kompressor an die Bewässerung anzuschließen, was letztendlich leichter war als gedacht.

Unsere Bewässerung ist so aufgebaut, dass es drei Abnehmerkreise (Rasen, Tropfschläuche und Beetbewässerung) sowie einen permanent unter Druck stehenden Kreis (Entnahmestellen für den Schlauchwagen, Wasserhahn) gibt. Also bastelte ich mir einen Anschluss der den Kompressor mit dem Wasserkreislauf verbindet. Bei uns sind das die Schnellverbinder der Bewässerung, allerdings würde das genauso mit einem Gardenaanschluss funktionieren.

Als nächstes nahm ich das Hauswasserwerk, das die Bewässerung mir dem Wasser aus unserer Zisterne versorgt, vom Stromnetz und öffnete das Rückschlagventil. Dadurch konnte der vorhandene Wasserdruck in die Zisterne zurück abgehen und die Bewässerung war druckfrei. Als nächstes schaltete ich den Kompressor ein und stellte den Druck auf 2bar, schließlich wollte ich nicht, dass die Leitungen übermäßig belastet werden.

Sobald der Kompressor genügend Druck aufgebaut hatte, steckte ich meine Luft-Wasser-Verbindung an. Das Wasser aus dem Versorgungskreislauf wurde über das Hauswasserwerk dessen Rückschlagventil noch immer geöffnet war ebenfalls in die Zisterne zurück geleitet. Nachdem dieser Kreis komplett entleert war, schloss ich das Rückschlagventil am Hauswasserwerk und baute somit in den Leitungen Luftdruck auf.

Als nächstes stellte ich den Bewässerungscomputer auf manuellen Betrieb und öffnete nacheinander jeden Kreislauf solange, bis nur noch Luft aus den Düsen austrat. Aus den Tropfschläuchen zischte es relativ schnell, die Rasensprenger brauchten etwas länger bis nur noch Luft anstatt des feinen Sprühnebels aus den Regnerköpfen kam.

Nach etwa zehn Minuten war der Spaß vorbei. Ich löste die Verbindung mit dem Kompressor und öffnete am Hauswasserwerk noch die Ablassschraube. Durch den vorhandenen Luftdruck wurde dort auch noch das letzte Bisschen Wasser ausgeblasen.

Abschließend stellte ich den Bewässerungscomputer noch so ein, dass er im Winter die Mangnetventile regelmäßig öffnet um diese vor dem Festsitzen zu bewahren. Wenn alles glatt geht, sollte im nächsten Frühjahr die Bewässerung ohne nennenswerte Probleme wieder zu starten sein.

Mittwoch, 4. September 2013

Der Winter kann kommen (04.09.2013)

Wir hatten im letzten Winter ein klitzekleines Problemchen mit unserer Heizung. Ich wurde nämlich nicht rechtzeitig mit den Einzelraumregelung der Fußbodenheizung fertig, und so kam es dazu, dass das Haus gelinde gesagt etwas überheizt war. Eigentlich hatten wir im vergangenen Winter eine permanente Saunalandschaft. Mit mehr oder weniger gemütlichen 25-28° Celsius in den Wohn- und Schlafräumen kam ich nicht so ganz zurecht. Die meiste Zeit war ich ohne Shirt unterwegs und schwitzte vor mich hin. Grund dafür war, dass Sabine im Badezimmer unbedingt 25° haben wollte um beim Duschen und Baden nicht zu frieren. Da wir die anderen Zimmer nicht unabhängig davon regeln konnten hatten wir diese Temperatur überall.

Daher hatten wir auch ein zweites Problem neben der unerträglichen Hitze, nämlich die Tatsache, dass wir um einiges mehr an Holzbriketts verfeuerten als ursprünglich geplant. Natürlich war es auch ein besonder langer Winter, aber der größte Teil des Mehrverbrauchs dürfte auf das Konto der zu warmen Räume gegangen sein. Schließlich heizte die Fußbodenheizung im Wohnzimmer obwohl gleich daneben das Feuer im Kamin loderte.

Das sollte dieses Jahr nicht mehr passieren, denn jetzt gibt es endlich die Einzelraumregelung bei der alle Heizkreise der Fußbodenheizung einzeln angesteuert werden. Die Raumtemperaturregler in den Schaltern der Wohnräume übernehmen die Steuerung und öffnen die Heizkreise nun nur noch bei Bedarf. Sobald ein Heizkreis geöffnet ist schaltet sich auch die Umwälzpumpe der Fußbodenheizung ein. So wird nun wirklich keine Heizenergie und kein Strom mehr unnötig verbraucht.

Ich hoffe mit diesen Maßnahmen diesen Winter den Verbrauch um rund ein Drittel zu senken. Das heißt ich
möchte mit 1.300kg Holzbriketts auskommen. Trotzdem bestellte ich diesmal 1.842kg Briketts von Biobric. 960kg sind sogenannte RUF Briketts und die anderen sind Rundbriketts ohne Loch. Sie sind jeweils aus Eiche, Buche und Esche hergestellt. Gemischt habe ich sie, weil es mir einfach besser gefällt, wenn runde Briketts hinter der Glasscheibe zum Anheizen liegen. Zum Nachlegen verwenden wir dann die RUF Briketts weil sie angeblich die Glut länger erhalten als die Rundhölzer. Ob das stimmt werden wir in ein paar Wochen wissen, wenn das erste Mal in dieser Saison angeheizt werden muss.

Die Briketts wurden heute zu mittag geliefert. Da ich mir nicht sicher war ob es heute noch regnen würde, schlichtete ich sie gleich ein. Zum Teil in unseren Technikraum, wo vor allem die in Karton verpackten Rundhölzer besser aufgehoben sein werden, und zum Teil unter das Vordach unserer Gartenhütte, wo ich versuchte aus einer Plane eine ausreichende Absicherung gegen Schlagregen herzustellen. Dort muss ich auf jeden Fall noch einmal nachbessern, sonst regnet es nach dem nächsten Sturm rein, weil der dann sicher die Plane zerreißt. Ich hatte auf jeden Fall viel Vergnügen damit, weil ich mir vor etwa einer Woche eine Verletzung im Brustbereich (entweder Prellung, Zerrung oder eine angeknackste Rippe...oder auch von allem ein bisschen was) zuzog und mich eigentlich schonen wollte. Nachdem die 1,8 Tonnen Holz bewegt waren, wusste ich warum ich mich schonen sollte.