Donnerstag, 1. März 2012

Die Dämmplatten (29.2.2012)

Jetzt kann es nicht mehr lange Dauern bis die Heizungsrohre verlegt werden, denn das Untergeschoß ist bereits fast komplette mit Dämmplatten und Randdämmstreifen ausgelegt.

Bevor die Heizungsrohre darauf getackert werden, werden die Stöße zwischen den Platten noch verklebt. Das linke Bild zeigt übrigens den Blick in unsere zukünftige Küche und das rechte den PLatz wo wir unseren Esstisch hinstellen werden.

Es ist angeschüttet (7.2.2012)

Am Wochenende wurde die Beschüttung gemacht...und ja das war natürlich vor dem Wintereinbruch, ich bin nur ein bissl durcheinander gekommen weil ich schon lange keine Zeit mehr für die Aktualisierung unseres Blog hatte.

Aber wie gesagt waren die Estrich-Menschen da und brachten ein Gemisch aus Styropor Granulat und Zement etwa vier Zentimeter hoch in beiden Stockwerken auf. Dieses müsste etwa 2-3 Tage trocknen (unter normalen Bedingungen).

Nachdem wie bereits erwähnt aber leider ein Wintereinbruch mit Temperaturen weit unter 0 Grad das Trocknen verhindert, wird es wohl noch ein Bisschen dauern bis wir unseren Estrich bekommen.

Um beim Begehen der Beschüttung möglichst keine Unebenheiten zu hinterlassen, legte ich Dämmplatten auf über die ich Schalbretter legte. Die daneben stehenden Dämmplatten sind schon für die Fußbodenheizung und stehen zum Austrocknen im Haus nachdem sie ein halbes Jahr der Witterung ausgesetzt waren.

Wintereinbruch (7.2.2012)

Wer hätte das gedacht? Nach einer langen eigentlich viel zu warmen Periode kommt der Winter doch noch. Nicht dass wir ihn gebrauchen könnten, aber er taucht unsere Baustelle in sanftes Weiss.

Eher Problematisch sind die Temperaturen die er mitbringt, da bei -15 Grad Celsius die eben gemachte Beschüttung keine Anstalten macht zu trocknen. Solange diese nicht trocken ist gibt es allerdings keine Fußbodenheizung.

Zudem steht unser Wasserschacht noch immer frei und ungeschützt da, was vor allem für die Wasseruhr ein Problem werden könnte. Ich befürchte nämlich, dass die Estrich-Arbeiter nach dem Beschütten die Wasserleitung nicht mehr absperrten und damit das Wasser im Zähler steht. Ob dieser ein komplettes Durchfrieren aushält, wage ich zu bezweifeln.

Die Trockenbauer sind fertig (27.1.2012)

Nach der Weihnachtspause waren unsere Trockenbauer wieder für eine ganze Woche in unserem Haus im Einsatz. Als eingespieltes Team geht richtig was weiter wenn sie mal losgelegt haben.

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Zwischendecke. Nachdem sie im Obergeschoß das Bedezimmer fertigstellten. Dort waren die Wände in denen der neue Installateur die Verfehlungen des alten ausbessern musste noch nicht geschlossen. Auch im Erdgeschoss konnten die Wände des Badezimmers erst jetzt fertig gemacht werden, da dort noch die Unterputzarmaturen und das richtige Urinalgestell noch fehlten.

Gleich im Anschluss an die Badezimmerwände wurde die Decke des kleinen Badezimmers abgehängt.
Die Decken im Bad, im Vorzimmer und in der Küche ließen wir abhängen, da wir die Lüftungsschläuche aus statischen Gründen nicht in die Betondecke einlegen konnten. So erfolgt die Verteilung nun innerhalb der Trockenbaudecke.

Da somit ohnehin eine Deckenkonstruktion notwendig wurde, verlaufen nun auch die Heizungsrohre und die Leitungen für die Wasseranschlüsse in der Zwischendecke. Mitten durch das Vorzimmer verläuft eine sechs Zentimeter hohe Stufe da im hinteren Bereich des Vorraumes mehrere Leitungen geführt werden die weiter vorne nicht notwendig waren. Außerdem ist eine kleine Stufe was für's Auge.
Nachdem die Trockenbauarbeiten erledigt waren, konnten wir die Elektro-Leerrohre im Erdgeschoss auch endlich korrekt verlegen. Hier kommt nicht ganz so viel zusammen wie im Obergeschoß, da wir vor allem die Zuleitungen zu den Mediaplätzen durch die Betondecke machen. Ich bin schon gespannt ob wir alle Leitungen halbwegs problemlos in die Schläuche bringen.

Unser Kamineinsatz (22.1.2012)

Unser wasserführender Kamin hat seinen Bestimmungsort erreicht und wurde bereits vom Installateur angeschlossen.

Die Kaltwasserzufuhr für den Sicherheitswärmetauscher ist montiert und sorgt dafür, dass im Falle eines Stromausfalls und einer damit verbundenen möglichen Überhitzung der Wassertasche Kaltwasser durch den Wärmetauscher strömt welches danach direkt über den Abfluss entsorgt wird.
Den Rauchrohrdurchmesser wählten wir etwas größer als die geforderten 16cm da wir einen Kamin mit 20cm Durchmesser haben. Die Frischluftzufuhr wird von unten an den Kamineinsatz geführt. Hinter dem Kamineinsatz ließen wir die Wand nicht verputzen, da der Ofen ohnehin hinter einer Tockenbauverkleidung verschwinden wird.

Die Sicherheitsgruppe, Vorlauf und Rücklauf sowie den Anschluss des Ablaufes haben wir auf der rechten Seite des Heizeinsatzes wo er durch eine Klappe zugänglich sein wird. Rechts vom Ofen werden wir in Zukunft nämlich unser Holz aufschlichten. Dadurch ergibt sich bereits eine praktische Öffnung :-)


Die Trockenbauer haben die Montageschinenen an denen der Ofen mit der Fundamentplatte und der Betondecke fixiert ist auch bereits montiert. Da wackelt nix mehr.

Im Moment wird der Ofen noch als Abstellfläche benützt. Mitte März sollte er allerdings bereits aktiviert werden um den Speicher auf Temperatur zu bringen damit wir Mitte April mit dem Ausheizen des Estrichs anfangen können.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Der neue Installateur (22.1.2012)

Regelmäßige Besucher unseres Blogs wissen, dass wir einige Probleme mit unserem alten Installateur hatten. Noch schwieriger gestaltete sich die Suche nach einem neuen der die angefangenen Arbeiten fertig stellen würde. Schließlich wollte keiner die Haftung für den Pfusch eines anderen Installateurs übernehmen.


Glücklicherweise fanden wir doch einen und erhielten gleich bei seinem ersten Besuch einen ordentlichen Dämpfer. "Die Anschlüsse am Speicher sind Messing mit Grauguss gemischt und müssen raus, sonst korrodieren die Anschlüsse und die Leitungen zwischen Speicher und Ofen müssen getauscht werden. Ein flexibles Rohr für die Vorlaufleitung des Ofens wird in der Zwischendecke zu vibrieren beginnen und früher oder später undicht werden."

Na so ein Spaß. Nicht nur dass uns der alte Gauner versetzte, jetzt können wir einen Teil der erledigten Arbeiten nochmal machen lassen.

Die Leitungen zum Ofen - die zwei Leitungen rechts im Bild - sind nun mit Kupferrohren statt dem Flexrohr und einer normalen Wasserleitung ausgeführt. Außerdem gibt es jetzt ein Entlüftungsventil.

Auch der Ausgleichsbehälter für den Speicher ist montiert und angeschlossen. Da wir auf dem Podest des Speichers noch Platz dafür hatten  konnte unser neuer Installateur das gute Stück auch noch vor den Estricharbeiten machen. Allerdings wird es natürlich etwas schwerer an dieser Stelle nachher Fliesen zu verlegen, aber es ist ja nur der Technikraum, da nehmen wir ein paar unschönere Lösungen schon mal in Kauf.
Zu guter Letzt war im Heizraum dann auch noch die Solarstation zu tief unten montiert wodurch eine Entlüftung problematisch geworden wäre. Auch diese ist jetzt besser platziert, wodurch wir als zusätzlichen 'Bonus' eine freie Wand erhielten an der wir ein Regal anbringen können.


Damit die Trockenbauer weiter machen können musste das Unterputzgestell des Urinals getauscht und die Unterputzarmaturen im oberen Bad richtig moniert werden.

Der Unterschied zum letzten Gestell liegt in der Spülung. Bei dem aktuellen Geberit-Modell wird die Spülung über einen Taster betätigt. Das Wasser läuft dann von hinten in das Urinal ein. Dadurch passt es perfekt zu unserem Ideal Standard Connect Urinal.
Nach vier Monaten Wartezeit war dann auch die Unterputz-Montageeinheit des Grohe Automatic-Mischers endlich da.

Dieses tolle Ding wird in Zukunft für einen Hauch von Luxus in unserer Toilette sorgen, da wir uns wie im Nobelrestaurant berührungslos die Hände waschen können.


Im Obergeschoss hat er eben die beiden Waschtischarmaturen korrigiert und auch gleich die abgeknickten Wasserleitungen begradigt. Danach kümmerte er sich um die Badewannen-Armatur deren Unterputzeinheit komplett schief und viel zu tief in der Wand eingebaut war und kümmerte sich um den oberen Heizkreisverteiler der sich in der Trockenbauwand zum Gästezimmer befindet. Alles in allem führte der Ersatzmann innerhalb einer Woche Arbeiten durch für die der alte Installateur, der dessen Männer über 14 Wochen benötigten.






Der Leerrohrwahnsinn (6.1.2012)

Lange hat es gedauert, aber jetzt wird der Blog wieder aktualisiert. Über Weihnachten konzentrierte ich mich auf die Fertigstellung meines Romans 'BAUhERrNOPFER' der ja seit Anfang Februar recht erfolgreich auf Amazon verkauft wird. Die Winterpause auf de Baustelle kam mir da gerade recht.

Bis zum 23. Dezember wurden vom Bau-Team noch Abschlussarbeiten am Innenputz und das Flämmen der Fundamentplatte gemacht. Außerdem kam am Vormittag des 23.12. auch noch die Lieferung mit den fehlenden Armaturen, dem Urinal-UP-Gestell, den Toiletten, dem Urinal und der Badewanne vom Badshop.


Danach war bis zur zweiten Jännerwoche Ruhe auf der Baustelle. Lediglich die Leerverrohrung für die Elektroleitungen wurden von uns verlegt, da wir nicht wussten wann die Estrichfima kommen wird um die Ausgleichsschicht zu beschütten. Auf dem Foto sind die Rohre für die Schlafräume im Obergeschoss zu sehen. Für die Busverkabelung kommt da schon einiges zusammen.

Leider wussten wir nicht, dass die Rohre mit Kleber am Boden befestigt werden sollten bevor die Ausgleichsschicht beschüttet wird damit sie nicht aufschwimmen. Mal schau'n wie schwer es jetzt wird die Dämmplatten für die Fußbodenheizung zu verlegen.