Freitag, 10. April 2015

The Ring

Der Nachfolger unseres DoorBot ist seit einiger Zeit montiert und funktioniert nun endlich auch so wie er soll. Ich bestellte den 'Ring' auf der Hersteller-Website und musste neben dem Versand natürlich auch noch den Zoll nach Österreich zahlen. Somit wäre das Teil auf 265,- Euro inkl. aller Steuern gekommen. Da ich aber bereits User der ersten Stunde war und auch schon den Vorgänger des Rings, den Doorbot hatte, erhielt ich 'Ring' zum Einführungspreis von $ 99,- , also etwa 135,- Euro inkl. Versand und Steuern.

Aber nun zum Gerät.  Die Idee ist so simpel wie clever. Wenn ein Besucher vor der Türe steht und den Klingelknopf drückt, dann verbindet sich die Türglocke mit dem WLAN und sendet die Anfrage über das Internet an die Mobiltelefone der Bewohner. Ab jetzt wird es aber ein wenig komplizierter, denn die Anfrage läuft natürlich über einen amerikanischen Server und jedes verbundene Telefon oder Tablet möchte erreicht werden.

Die Installation ist einfach:
- Ring auspacken.
- App aus dem App-Store installieren und starten.
- orangen Knopf auf der Rückseite des Ring drücken.
- Anweisungen in der App folgen.
- nach der Auswahl des richtigen WLAN läuft die Türglocke.

Es gibt aber auch manchmal Probleme:
- wenn der Accesspoint oder Router zu weit weg ist.
- wenn Störquellen die WLAN-Verbindung stören.
- wenn die Upload-Rate des Internet-Zuganges zu schwach ist (unter 3 MBit läuft es nicht ordentlich)
Dann kommt es nämlich zu Ausfällen in der Übertragung, was zu Bildstörungen führt.

Wir haben mittlerweile einen Accesspoint, der ziemlich nahe an unserer Eingangstüre liegt und einen
Internetprovider der uns über LTE eine stabile, mindestens 8 MBit (Upload) schnelle Verbindung zur Verfügung stellt. Seither gibt es keine Probleme mit dem 'Ring'.

Drückt ein Besucher auf den Knopf (manche drücken leider manchmal zu sanft), dann ertönt direkt an der Türglocke ein Klingelton. Die Verbindung wird hergestellt und der Klingelton meist 1-6 Sekunden später auf den verbundenen Devices wiedergegeben. Wir verwenden Geräte mit Android 5.0, Android 4.4 und iOS 6.1.

Am Telefon kann man nun entscheiden , ob man das 'Gespräch' annimmt oder ablehnt. Nimmt man es an, dann kann man mit dem Besucher vor der Türe sprechen, und ihn zum Beispiel bitten das Paket, das er abliefern möchte, vor der Türe oder an einem anderen Platz abzulegen. Sehr praktisch ist es auch, wenn man bei Nachbarn ist und jemand läutet, dann kann man mal schnell nach Hause gehen.

Zusätzlich bietet 'Ring' die Möglichkeit über Bewegungssensoren aktiviert zu werden. Dabei kann festgelegt werden in welchem Bereich und mit welcher Sensibilität überwacht wird. Die aufgezeichneten Videos werden dann in der Cloud gespeichert und können später abgerufen, bzw. heruntergeladen werden. Dieses Service wird allerdings in absehbarer Zeit kostenpflichtig werden. Ich glaube mal was von $ 50,- pro Jahr gelesen zu haben. Praktisch ist es vor allem, weil nicht jeder der auf dem Grundstück herumschleicht den Klingelknopf drückt und man später Aufzeichnungen über seine ungebetenen Besucher hat.
Außerdem werden alle verpassten und angenommenen Türklingler ebenso gespeichert, um später abgerufen werden zu können.


Die Zeiten als Sabine die Glocke verklebte und durch einen billigen Funkgong ersetzte sind somit nun endlich vorbei, und wir können unsere Besucher über das Internet begrüßen um noch ein bisschen gläserner zu werden, als wir ohnehin schon sind :-)

Abschließen noch ein Video anhand dessen man ein bisschen die Qualität erahnen kann. Allerdings sollt man das Bild nicht vergrößern, da es für den Upload auf Blogger scheinbar stark komprimiert (oder verkleinert) wurde. Die Qualität des kleinen Bildes entspricht in etwa dem Vollbild in der App.



Mittwoch, 8. April 2015

Die Flächenlampen

Da wir ein Problem mit Lampen von der Stange haben, denn die sind meistens sauteuer, wenn sie halbwegs ansehnlich sind, verlegten wir uns an einigen Stellen darauf selbst Beleuchtungselemente zu entwerfen.

Vom Esstisch kennt ihr das ja bereits, denn dort hängt unser Meisterstück - die Esstisch-Lampe. Aber auch im Badezimmer des Obergeschoßes und in der Küche müssen solche Eigenbaulösungen herhalten. Dazu fertigte ich jeweils ein Trägergerüst an, auf dem LED-Streifen befestigt sind. Durch die Träger kann ich eine nahezu optimale Lichtverteilung erreichen. Leider sind die Bilder der Grundgerüste abhanden gekommen, aber man kann es sich vorstellen, wenn die Leuchten an sind.


So verlegt ich in der Küche drei LED-Kreise: einen warmweißen, etwas lichtschwächeren, einen kaltweißen mit doppelter Diodenanzahl und einen RGB-Kreis als Stimmungslicht. Der RGB-Kreis ist als Kranz ausgeführt und beleuchtet den Raum indirekt. Die beiden weißen Kreise sind in Schlangenlinien verlegt und greifen ineinander. Dadurch kann die Helligkeit in drei Stufen geschaltet werden warmweiß/kaltweiß/beide Kreise. Leuchten beide Kreise, dann ist die Helligkeit bereits sehr hoch. Für mich gerade recht, da ich es in der Küche gerne hell habe. Über dem Gerüst wurde eine satinierte VSG-Glasplatte mit Glashaltern montiert. Das Glas dämpft die Helligkeit ein Wenig.

Ein Stückchen vor der Küche hatten wir das Problem, dass direkt
unter dem Unterzug ursprünglich eine Bar geplant war, die nun um gut 40 cm weiter hinten aufgesetzt wurde. Dadurch befinden sich nun Lichtauslässe an einer Stelle, wo die Beleuchtungskörper direkt über unseren Köpfen hängen würden. Da das aber unpraktisch ist, beschloss hölzerne Dreiecke ich in den Winkel zwischen Unterzug und Decke zu montieren. Darauf wurde wieder ein Gerüst mit LED-Streifen montiert. In diesem Fall ein warmweißer und ein RGB-Streifen. Darüber kam, wie auch bei der Küche eine ebenfalls satinierte VSG-Glasplatte, die mit Glashaltern an die Holzdreiecke geschraubt wurde.

Auch im Badezimmer oben, genauer gesagt in der Dusche, befindet sich eine derartige Konstruktion mit einem RGB-Streifen. Das gibt in der Dusche ein sehr angenehmes Licht. Allerdings empfinde ich es manchmal als etwas dunkel. Die Beleuchtung über den Spiegeln an der Decke ist dafür wieder eine Kombination aus warmweiß und kaltweiß, was zu einer sehr guten Lichtausbeute führt.


Dienstag, 31. März 2015

Die Küchenrückwand

Was lange währt wird endlich gut. So, oder so ähnlich könnte man den Werdegang unserer Küche bezeichnen.

Nachdem wir uns vor knapp sechs Monaten endlich dazu durchringen konnten die Glasrückwände für die Küche zu bestellen, konnte sich der beauftragte Glaser gestern endlich dazu durchringen, diese auch zu liefern und zu montieren. Eigentlich glaubten Sabine und ich nicht mehr daran die Rückwände zu bekommen. Viel zu surreal war der Gedanke, nach sechs Monaten doch noch ein Licht am Ende des Handwerkertunnels zu sehen.

Aber nun ist es soweit und die Rückwände sind endlich abwischbar und sauber. Sowohl beim Waschbecken als auch auf der Seite der Kochinsel, wo es bereits Flecken an der weißen Wand vom Kochen und Backen gab. Die anthrazitfarbenen Berker Steckdosen machen sich auf dem weißen Lacobel-Glas sehr gut.

Außerdem hat der Glaser es geschafft die riesigen Niveauunterschiede unserer viel zu natürlichen Arbeitsplatte auszugleichen.

Nun fehlen nur noch die Glasplatten, die uns als Lampen dienen sollen. Die werden angeblich am kommenden Donnerstag montiert.

Donnerstag, 19. März 2015

Kryolipolyse

So, jetzt werde ich mal ganz Offtopic. Leser meines Blogs haben vermutlich schon mitbekommen, dass ich ab und zu etwas vom Thema Hausbau abkomme. Meisten geht es dabei um Bücher oder um Fitness.

Heute springe ich in einen Bereich, der so weit weg vom Hausbauen ist, wie er nur sein kann. Die Vernichtung meiner lästigen Fettpölsterchen beschäftigt mich in diesem Post besonders.

Möglicherweise ist euch ja schon aufgefallen, dass ich seit Jahren versuche etwas für meinen midlife-kritisch aus der Form geratenen Körper zu tun. Dabei ging ich wie ein Irrer im Morgengrauen Laufen, zu Zeiten wo pubertierende Jugendliche gerade das Licht abdrehen, oder ließ mich von diversen Fitness-Apps täglich zu Bauchmuskeltraining und Push-Ups drängen. Das Alles brachte auch durchaus Erfolge. Vor allem in Kombination mit einer ketogenen Diät purzelten die Kilos so richtig.

Das war alles sehr erfreulich, doch ein bitterer Beigeschmack blieb trotzdem, nämlich das überschüssige Fettgewebe, das sich partout nicht zurück bilden wollte. Ab einem gewissen Alter ist das Bindegewebe nicht mehr so frisch und der Stoffwechsel bereits etwas träger. Genau hier kam mir die Hornbach-Werbung in den Sinn: 'Mach es zu deinem Projekt!'

Also machte ich mein Körperfett zu meinem Projekt, und suchte nach Möglichkeiten ohne Operation Fett zu verlieren. Nach langer Recherche blieb ich letztendlich bei der Kryolipolyse hängen, und buchte einen Termin in einem Studio in unserer Nähe. Es wäre nun kein Projekt, wenn ich die Vorbereitung, Behandlungen und Fortschritte nicht in irgend einer Form festhalten würde. Also schrieb ich mal wieder ein kleines Büchlein, in dem ich meine Erkenntnisse über die Vorgangsweise, die Vorgänge im Körper, etwaige Nebenwirkungen und vor allem die Behandlungsfortschritte berichte.

Mir war wichtig, einmal die Erfahrungen einer realen Person wiederzugeben, denn bei allen Berichten über die Kryolipolyse, hatte ich den Verdacht, dass hier nicht ganz ehrlich vorgegangen wurde. Es wird selten berichtet wie viele Behandlungen und wie viel Zeit zwischen den Vorher- und den Nachher-Fotos liegen. Oft sehen sich die Körper nicht mal annähernd ähnlich. Daher startete ich diesen Selbstversuch und begann wieder einmal damit, meine Erfahrungen schriftlich festzuhalten und anderen zugänglich zu machen.

Seit 24.3.2015 ist Teil 1 meines Projektbegleiters zur Kryolipolyse auf Amazon als eBook erhältlich. Darin beschreibe ich grob die Vorgänge im Körper, die Wirkungsweise und Nebenwirkungen der Methode. Zudem findet sich im ersten Teil auch die Ausgangssituation in Wort und Bild.

Etwa Mitte Mai wird es ein Update mit Zwischenergebnissen geben. Für Besitzer des Amazon Kindle, oder der Kindle App, die das Buch gekauft haben, sind die Aktualisierungen natürlich kostenlos. Nach Projektabschluss, der in etwa Mitte Juli sein wird, veröffentliche ich dann die komplette Ausgabe mit Messwerten, Bildern und einer Beschreibung der Entwicklung. Dann wird es auch eine gedruckte Version für alle eBook-Verweigerer geben.

Freitag, 27. Februar 2015

DANA-Motion beruhigt.

Ich schrieb bereits über unser Problem mit dem DANA-Motion System. Spannungen im Gestänge in Verbindung mit einem Spiel von etwa einem halben Millimeter bei der Befestigung an der Führung führen bei uns dazu, dass die Arme des Motion-Systems laut knacken wenn die Türen geschlossen oder geöffnet werden.

Das ist auf Dauer unerträglich, da vor allem in der Nacht jedes Mal wenn ein Familienmitglied auf dem Weg zur Toilette ist, alle anderen durch die Knackerei geweckt werden.

DANA zeigte sich hier leider nicht kooperativ und begnügte sich damit uns mitzuteilen, dass es bei dem DANA Motion System aus unserem Modelljahr (2012) eben so sei und es hier auch keine Lösung gäbe. Wunderbar!

Gestern versuchte ich nun wieder etwas Neues und schaffte es damit erstmals das Knacken weg zu bekommen.

Ich kaufte mir 12er Dübel, die passen vom Durchmesser perfekt um die etwas zu langen Schrauben der Führung, und schnitt jeweils Ringe von etwa 0,5 bis maximal 1 mm Dicke ab. Es ist nicht ganz leicht so dünne Scheibchen mit einem Stanley-Messer abzuschneiden, aber es funktioniert. Diese Ringe setzte ich zwischen den Arm und dem Führungsklötzchen im Türstock ein. Dadurch kann sich der Arm nun nicht mehr vertikal bewegen und das Knacken ist weg.

Da der Kunststoffring nun zwischen den beiden Metallteilen sitzt ist statt dem Knacken nun ein dezentes Schleifgeräusch zu hören, aber damit können wir gut leben. Ich versuche auf den neuen Erkenntnissen aufzubauen, um vielleicht eine noch bessere Lösung für das Problem zu finden.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Der Winter 2014/15 war am 7. Jänner

Eine geschlossene Schneedecke ist mittlerweile ein ganz seltenes Vergnügen in unseren Breitengraden.

Diesmal war es am 7.1.2015 soweit. Unser Garten erstrahlte in samtigen weiß. Allerdings war bereits am nächsten Tag, nach einem Wärmeeinbruch, alles wieder weg und der Rasen saftig grün.


Montag, 1. Dezember 2014

Die Weihnachtsbeleuchtung 2014

Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtszeit. Und natürlich muss auch der Garten ein Wenig im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen.

Allerdings wird die Lichtausstattung mit jedem Jahr etwas kleiner, denn immer wieder gibt die eine

oder andere Lichterkette den Geist auf und es ist derzeit leider kein Budget für Neuanschaffungen vorhanden. Also mussten die vorhandenen Mittel für die Illumination reichen.

Im Wohnzimmer steht wie schon im vergangenen Jahr der Geschenkpäckchen-Dreier und an der großen Scheibe klebt eine sparsame LED-Lichterkette die das Wandtattoo ordentlich zur Geltung bringt.

Im Garten steht wieder der Rentier-Schlitten der mittlerweile von diversen Metallstäben gestützt werden muss, weil so ziemlich jedes Bein des Rentiers gebrochen ist, und der Schneemann der etwas Farbe ins Spiel bringt. Eher ärmlich wirkt die Lichterkette die sich um die Spitzen der Thujen schlingt.

Vielleicht ergattere ich noch irgendwo etwas Günstiges um noch etwas mehr Licht in den Garten zu bringen.