Abhängig von der ewigen Verzögerung durch den Installateur konnte der Dachspengler nicht früher beginnen. Heute allerdings waren die Spengler da um die Ortgänge und die Traufen zu montieren.
Wie es sich für ein gutes Team gehört, waren die Arbeiter um halb Acht bereits am Dach und hatten den ersten Giebelteil fertig gestellt als ich von meinem Materialeinkauf für den Installateur zur Baustelle kam. Sie arbeiteten flott und genau. Eine Wohltat wenn ich an unsere Probleme mit dem Sanitärteufel denke! - Ich glaube, der wird mein erstes Magengeschwür!
Aber wie gesagt waren die Spengler flink unterwegs und schafften es innerhalb eines Tages unseren Dachstuhl rundum einzufassen und die Traufen zu montieren. Auch für die Fallrohre haben sie die Halterungen bereits angebracht. Somit muss nun der Baumeister seine Truppe schicken um den Schornstein um einen Stein zu erhöhen und an den Aussenwänden der Gaupe die Isolierung anzubringen damit die Spengler weitermachen können. Ach ja und der Installateur muss die Kollektorfelder endlich anschließen.
Unabhängig davon sieht die Arbeit der Spengler schon sehr gut aus. Das Dach nimmt bereits Formen an. Lediglich den Versuch der Arbeiter am Dach die originalen Blechteile der Solaranlage zu verwenden musste ich stoppen, da die im Set beinhalteten Bleche braun und nicht anthrazit beschichtet sind. Die Blechstege zwischen den Kollektoren hätten richtig rausgeleuchtet. Echt hässlich!
Willst du ein Haus bauen? Wirklich?
Willst du allen Ernstes ein Haus bauen?
Du musst VERRÜCKT sein...und wenn nicht, dann WIRST DU ES sicher dabei!!
Unsere Story vom Hausbau für interessierte Leser und als kleine Unterstützung für alle Bauwilligen :-)
Dienstag, 13. September 2011
Der Installateur (13.9.)
Wie ihr ja sicher bereits gemerkt habt, hat sich in den letzten zwei Wochen so gut wie Nichts auf unserer Baustelle getan. Das liegt allerdings nicht daran, dass es keine Arbeit gäbe, sondern viel mehr an der relativ eigenwilligen Arbeitseinstellung unseres Installateurs.
So viel Glück wir bislang mit den Professionisten auf unserer Baustelle hatten, so viel Nerven kostet uns die Zusammenarbeit mit dem Installateur. Das größte Problem dabei ist wohl, dass er nicht zuhört wenn wir ihm erklären wo was wie angeschlossen werden soll und seine Arbeiter daher neben ihren schlechten Deutschkenntnissen noch an einem Mangel an Information leiden.
Wir haben uns zum Beispiel für Unterputzarmaturen entschieden. Ja ich weiß: die sind teurer und auch voll schlecht zu warten wenn mal was kaputt geht. Aber sie sind auch schöner! In den Duschen und bei der Badewanne haben wir zum Beispiel Hansastela Einhandmischer von Hansa
. Leider hat unser Installateur vergessen diese Information an seine Arbeiter weiter zu geben, da diese nun die Anschlüsse komplett falsch herstellten. Er hat auch vergessen die Armaturen bei der Bestellung der Unterputzgestelle zu berücksichtigen, obwohl er von mir eine ganz genaue Auflistung der benötigten Materialien erhielt. Sogar mit Bestellnummern. Aber weil er scheinbar den Preis eines Onlinehandels nicht halten konnte hat er einfach die Gestelle geändert.
Das Beste ist jedoch der Anschluss der Solarkollektoren da dieser vor den Arbeiten des Dachspenglers erledigt sein muss. Darum rief ich vor zwei Wochen bei dem Installateur an um einen Termin für den Anschluss zu machen. Er erkundigte sich bei dieser Gelegenheit, oder viel mehr stellte er fest- bereits mindestens das siebente Mal - ob "...es san eh olle Teile auf da Baustö!" Und mindestens eben so oft wie er bereits diese Aussage machte versicherte ich ihm, dass dies eben nicht der Fall sein würde, weil die Kollektoren nun anders montiert werden müssten und daher ein Fitting fehlen würde. Also machten wir einen Termin für Montag den 5. September für den Anschluss der Kollektoren und er würde am Freitag oder Samstag davor vorbeikommen um zu sehen welche Teile fehlen und diese bestellen.
Natürlich kam weder am Freitag noch am Samstag ein Installateur auf die Baustelle, aber er rief an um mir zu sagen, dass am Montag ja die Schule beginnen würde und er nicht kommen könne. Eh kloa! Aber nicht mit mir, weil die Anlage am Montag dicht werden müsste. Also schlug ich ihm vor, dass wir uns um sechs auf der Baustelle treffen könnten und er damit, genau wie ich, rechtzeitig in die Schule käme. Er nahm das Angebot an.
So stand ich am Montag um fünf in der Früh auf um auf die Baustelle zu fahren und verzichtete dummer Weise sogar auf den obligatorischen Frühstückskaffee. Das war ein Fehler, denn wer war um sechs nicht da? Genau! Der Herr Installateur. Er war auch telefonisch nicht erreichbar. Erst um 6:40 klingelte mein Telefon und er teilte mir mit:"Oida, es tuat ma eh lad ob i hob vaschlofn. Mei Tochta weckt mi grod jetzt east auf. I wia deppad. I woa bis drei in da Fruah auf!" Mal überlegen wie sehr mich die ganzen Geschichten interessieren....eigentlich überhaupt nicht, also sage ich ihm: "Und wos soi i jetzt tuan. Schau dass 'd boid amoi do auf da Baustö aufschlogst, weu i boid weg muass!"
Er kam natürlich nicht und seine Arbeiter erst kurz vor halb acht, um eine halbe Stunde später als sonst. Zu diesem Zeitpunkt war ich zum ersten Mal überzeugt, die falsche Wahl getroffen zu haben. Allerdings ist ein Wechsel des Installateurs nun nicht mehr so einfach möglich. Ich hatte auf jeden Fall im Montagfrühverkehr den Superstress um noch rechtzeitig mit Sabine, Stefan und Selma in die Schule zu kommen. Immerhin war es der erste Kindergartentag unserer Tochter und Stefan musste auch pünktlich erscheinen.
Dass die Kollektoren am Montag nicht angeschlossen wurden muss ich wohl nicht extra erwähnen. Am Dienstag übrigens auch nicht weil da dem Installateur seine Garage alias Büro abgebrannt ist weil er "...den Tschicktegl in Papiakoab eineglaat hot!". Am Mittwoch hat er sein Garagenbüro geputzt und Am Donnerstag haben die Teile die er eine Woche zuvor bestellen sollte und wollte gefehlt. Die Teile wurden auch am Freitag nicht geliefert, weil er sie nicht bestellt hat. Dafür hat er am Montag Fittings für die Solaranlage bestellt die neben schweineteuer auch noch viel zu groß waren, was ich heute in der Früh beim Abholen sofort gesehen habe. Also hat er sie zurück gebracht und für morgen die neuen bestellt.
Warum glaube ich nicht daran, dass die Solarkollektoren morgen angeschlossen werden?
Bislang ist nicht wirklich viel passiert. Gerade ein paar Unterputzgestelle sind montiert und zwei, drei Leitungen verlegt. Etwa 15% der Gesamtleistung sind erledigt. Über vier Wochen nachdem die Arbeiter mit den Installationen begonnen haben. Ursprünglich wollte ich die Sanitärinstallation selber machen und habe mich daher sehr ausgiebig mit der Materie beschäftigt, allerdings wurde ich darauf hingewiesen, dass im Falle eines Wasserschadens eine Rechnung eines GWH-Installateur vorzulegen ist. Darum vergab ich den Auftrag einen einen gelernten Installateur. Nur das was bisher erledigt wurde hätte ich selbst schneller und mit weniger Problemen geschafft. Traurig eigentlich!
So viel Glück wir bislang mit den Professionisten auf unserer Baustelle hatten, so viel Nerven kostet uns die Zusammenarbeit mit dem Installateur. Das größte Problem dabei ist wohl, dass er nicht zuhört wenn wir ihm erklären wo was wie angeschlossen werden soll und seine Arbeiter daher neben ihren schlechten Deutschkenntnissen noch an einem Mangel an Information leiden.
Wir haben uns zum Beispiel für Unterputzarmaturen entschieden. Ja ich weiß: die sind teurer und auch voll schlecht zu warten wenn mal was kaputt geht. Aber sie sind auch schöner! In den Duschen und bei der Badewanne haben wir zum Beispiel Hansastela Einhandmischer von Hansa
Das Beste ist jedoch der Anschluss der Solarkollektoren da dieser vor den Arbeiten des Dachspenglers erledigt sein muss. Darum rief ich vor zwei Wochen bei dem Installateur an um einen Termin für den Anschluss zu machen. Er erkundigte sich bei dieser Gelegenheit, oder viel mehr stellte er fest- bereits mindestens das siebente Mal - ob "...es san eh olle Teile auf da Baustö!" Und mindestens eben so oft wie er bereits diese Aussage machte versicherte ich ihm, dass dies eben nicht der Fall sein würde, weil die Kollektoren nun anders montiert werden müssten und daher ein Fitting fehlen würde. Also machten wir einen Termin für Montag den 5. September für den Anschluss der Kollektoren und er würde am Freitag oder Samstag davor vorbeikommen um zu sehen welche Teile fehlen und diese bestellen.
Natürlich kam weder am Freitag noch am Samstag ein Installateur auf die Baustelle, aber er rief an um mir zu sagen, dass am Montag ja die Schule beginnen würde und er nicht kommen könne. Eh kloa! Aber nicht mit mir, weil die Anlage am Montag dicht werden müsste. Also schlug ich ihm vor, dass wir uns um sechs auf der Baustelle treffen könnten und er damit, genau wie ich, rechtzeitig in die Schule käme. Er nahm das Angebot an.
So stand ich am Montag um fünf in der Früh auf um auf die Baustelle zu fahren und verzichtete dummer Weise sogar auf den obligatorischen Frühstückskaffee. Das war ein Fehler, denn wer war um sechs nicht da? Genau! Der Herr Installateur. Er war auch telefonisch nicht erreichbar. Erst um 6:40 klingelte mein Telefon und er teilte mir mit:"Oida, es tuat ma eh lad ob i hob vaschlofn. Mei Tochta weckt mi grod jetzt east auf. I wia deppad. I woa bis drei in da Fruah auf!" Mal überlegen wie sehr mich die ganzen Geschichten interessieren....eigentlich überhaupt nicht, also sage ich ihm: "Und wos soi i jetzt tuan. Schau dass 'd boid amoi do auf da Baustö aufschlogst, weu i boid weg muass!"
Er kam natürlich nicht und seine Arbeiter erst kurz vor halb acht, um eine halbe Stunde später als sonst. Zu diesem Zeitpunkt war ich zum ersten Mal überzeugt, die falsche Wahl getroffen zu haben. Allerdings ist ein Wechsel des Installateurs nun nicht mehr so einfach möglich. Ich hatte auf jeden Fall im Montagfrühverkehr den Superstress um noch rechtzeitig mit Sabine, Stefan und Selma in die Schule zu kommen. Immerhin war es der erste Kindergartentag unserer Tochter und Stefan musste auch pünktlich erscheinen.
Dass die Kollektoren am Montag nicht angeschlossen wurden muss ich wohl nicht extra erwähnen. Am Dienstag übrigens auch nicht weil da dem Installateur seine Garage alias Büro abgebrannt ist weil er "...den Tschicktegl in Papiakoab eineglaat hot!". Am Mittwoch hat er sein Garagenbüro geputzt und Am Donnerstag haben die Teile die er eine Woche zuvor bestellen sollte und wollte gefehlt. Die Teile wurden auch am Freitag nicht geliefert, weil er sie nicht bestellt hat. Dafür hat er am Montag Fittings für die Solaranlage bestellt die neben schweineteuer auch noch viel zu groß waren, was ich heute in der Früh beim Abholen sofort gesehen habe. Also hat er sie zurück gebracht und für morgen die neuen bestellt.
Warum glaube ich nicht daran, dass die Solarkollektoren morgen angeschlossen werden?
Bislang ist nicht wirklich viel passiert. Gerade ein paar Unterputzgestelle sind montiert und zwei, drei Leitungen verlegt. Etwa 15% der Gesamtleistung sind erledigt. Über vier Wochen nachdem die Arbeiter mit den Installationen begonnen haben. Ursprünglich wollte ich die Sanitärinstallation selber machen und habe mich daher sehr ausgiebig mit der Materie beschäftigt, allerdings wurde ich darauf hingewiesen, dass im Falle eines Wasserschadens eine Rechnung eines GWH-Installateur vorzulegen ist. Darum vergab ich den Auftrag einen einen gelernten Installateur. Nur das was bisher erledigt wurde hätte ich selbst schneller und mit weniger Problemen geschafft. Traurig eigentlich!
Mittwoch, 31. August 2011
Die Solarkollektoren (30.8.)
Anfang Juli wurden sämtliche Solar- und Heizungskomponenten geliefert und warten seit dem auf ihren Einbau. Vor allem die Kollektoren bereiteten und Kopfzerbrechen, da diese leicht mitzunehmen aber schwer zu sichern sind. Zuerst lagen sie für alle sichtbar mitten in unserer Baustelleneinfahrt, da die Lieferanten keine gesteigerte Lust hatten sie an einer Stelle abzulegen an der sie geschützt gewesen wären. Sabine und ich spannten daraufhin eine Plane darüber wodurch die Kollektoren wie ein Holzstapel aussahen.
Nachdem ein ungarischer Klein-LKW mehrfach sehr langsam an unserer Baustelle vorbei fuhr, packte mich ein Predireptionaler Timor (Angst vor dem Raub) ob des zukünftig möglichen Verlustes der Kollektoren. In wenigen Minuten baute ich daher aus Schalbrettern eine Rampe vom Erdhügel in das Obergeschoß über die wir die Solarkollektoren in das Haus schleppen konnten. Auf Grund der Größe und des Gewichtes der Kollektoren war die Wahrscheinlichkeit deren Verschwindens, vor allem nach dem Abbau der Rampe, doch viel geringer als zu ebener Erde. Einzig die Tatsache, dass wir es damit nicht nur potentiellen Dieben sondern auch uns selbst erheblich erschwerten die Paneele zu bewegen stellte einen kleinen Wermutstropfen dar.
Vorletzten Samstag waren dann die Spengler Zimmermann senior und junior bei uns auf der Baustelle um den Dachstuhl und auch die Kollektoren in Augenschein zu nehmen und boten sich dankenswerter Weise auch gleich an uns bei der Montage zu unterstützen. Vor allem das Angebot einen Kran zu schicken war sehr verlockend, weshalb wir es auch gleich annahmen. Der Kran sollte am Freitag vor der Fenstermontage kommen. Dazu kam es ja bekanntlich nicht - in meinem letzten Beitrag steht schon ein bissl was zu dem Thema - und der Montagetermin wurde auf Dienstag Vormittag verschoben.
Kurz nach sieben Uhr fuhr ein Wagen der Spenglerei Zimmermann vor und meine Erleichterung war groß. Der Termin hat offensichtlich gehalten und es würde wohl alles zeitlich perfekt ablaufen können. Otto, seines Zeichens gelernter Installateur und Dachspengler war perfekt für die Montage der Kollektoren. Er wusste genau wie viel Platz bleiben müsste um passende und dichte Blechverkleidungen anbringen zu können und war auch mit dem hydraulischen Konzept von Solaranlagen vertraut. Er machte sich mit den vorhandenen Materialien vertraut bis der LKW um acht Uhr ankam.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Der LKW-Fahrer hatte eine rund sechs Quadratmeter große Palette mit die er an Haltegurten befestigte. Mit dem Kran brachte er die Palette vor einer der südlichen Fensteröffnungen in Position. Ich hielt die Palette mit einem Gurt in Position während Otto, Mario und Ernst jeweils zwei Kollektoren hochkant hinaus schoben und sie nach links und rechts ablegten. Otto und ich stiegen dann auf das Dach und hoben die Kollektoren von der Palette auf das nahezu flache Dach der Gaupe. So stapelten wir innerhalb von wenigen Minuten alle acht Solarpaneele auf dem Dach.
Als das Material zur Gänze oben war nahm Otto Maß und wir legten für jedes der zwei Kollektorfelder die Mitte und die Unterkante fest. Von dort ausgehend montierten wir die Haltelatten, die ein Abrutschen der Kollektoren verhindern. Wir legten einen der mittleren Kollektoren auf und arbeiteten uns von dort auf die Seiten, dadurch konnten wir die Ausrichtung der einzelnen Paneele zu einander gut im Griff behalten. Stück für Stück montierten wir die, zu diesem Zeitpunkt wegen der starken Sonneneinstrahlung bereits ziemlich heissen, Solarkollektoren und befestigten diese mit Montageblechen am Dachstuhl. Kurz nach zwölf wahren Otto und ich dann soweit, dass beide Kollektorfelder ausgerichtet und montiert waren. Otto fuhr dann in die Firma und ich kümmerte mich um die Montage weiterer Haltebleche sowie der Endleisten aus Holz in denen dann die Solarleitungen nach unten verlaufen werden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Obwohl sie Kollektoren für die Montage direkt unter dem First eigentlich zu groß gewesen wären - die originale Verblechung die im Lieferumfang enthalten war können wir uns auf den Bauch hauen - haben wir es geschafft zwei jeweils rund zehn Quadratmeter große Solarfelder ohne maßgebliche Verschattung anzubringen. Hoffentlich erzielen die dann auch die versprochene Leistung.
Nachdem ein ungarischer Klein-LKW mehrfach sehr langsam an unserer Baustelle vorbei fuhr, packte mich ein Predireptionaler Timor (Angst vor dem Raub) ob des zukünftig möglichen Verlustes der Kollektoren. In wenigen Minuten baute ich daher aus Schalbrettern eine Rampe vom Erdhügel in das Obergeschoß über die wir die Solarkollektoren in das Haus schleppen konnten. Auf Grund der Größe und des Gewichtes der Kollektoren war die Wahrscheinlichkeit deren Verschwindens, vor allem nach dem Abbau der Rampe, doch viel geringer als zu ebener Erde. Einzig die Tatsache, dass wir es damit nicht nur potentiellen Dieben sondern auch uns selbst erheblich erschwerten die Paneele zu bewegen stellte einen kleinen Wermutstropfen dar.
Vorletzten Samstag waren dann die Spengler Zimmermann senior und junior bei uns auf der Baustelle um den Dachstuhl und auch die Kollektoren in Augenschein zu nehmen und boten sich dankenswerter Weise auch gleich an uns bei der Montage zu unterstützen. Vor allem das Angebot einen Kran zu schicken war sehr verlockend, weshalb wir es auch gleich annahmen. Der Kran sollte am Freitag vor der Fenstermontage kommen. Dazu kam es ja bekanntlich nicht - in meinem letzten Beitrag steht schon ein bissl was zu dem Thema - und der Montagetermin wurde auf Dienstag Vormittag verschoben.
Kurz nach sieben Uhr fuhr ein Wagen der Spenglerei Zimmermann vor und meine Erleichterung war groß. Der Termin hat offensichtlich gehalten und es würde wohl alles zeitlich perfekt ablaufen können. Otto, seines Zeichens gelernter Installateur und Dachspengler war perfekt für die Montage der Kollektoren. Er wusste genau wie viel Platz bleiben müsste um passende und dichte Blechverkleidungen anbringen zu können und war auch mit dem hydraulischen Konzept von Solaranlagen vertraut. Er machte sich mit den vorhandenen Materialien vertraut bis der LKW um acht Uhr ankam.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Der LKW-Fahrer hatte eine rund sechs Quadratmeter große Palette mit die er an Haltegurten befestigte. Mit dem Kran brachte er die Palette vor einer der südlichen Fensteröffnungen in Position. Ich hielt die Palette mit einem Gurt in Position während Otto, Mario und Ernst jeweils zwei Kollektoren hochkant hinaus schoben und sie nach links und rechts ablegten. Otto und ich stiegen dann auf das Dach und hoben die Kollektoren von der Palette auf das nahezu flache Dach der Gaupe. So stapelten wir innerhalb von wenigen Minuten alle acht Solarpaneele auf dem Dach.
Als das Material zur Gänze oben war nahm Otto Maß und wir legten für jedes der zwei Kollektorfelder die Mitte und die Unterkante fest. Von dort ausgehend montierten wir die Haltelatten, die ein Abrutschen der Kollektoren verhindern. Wir legten einen der mittleren Kollektoren auf und arbeiteten uns von dort auf die Seiten, dadurch konnten wir die Ausrichtung der einzelnen Paneele zu einander gut im Griff behalten. Stück für Stück montierten wir die, zu diesem Zeitpunkt wegen der starken Sonneneinstrahlung bereits ziemlich heissen, Solarkollektoren und befestigten diese mit Montageblechen am Dachstuhl. Kurz nach zwölf wahren Otto und ich dann soweit, dass beide Kollektorfelder ausgerichtet und montiert waren. Otto fuhr dann in die Firma und ich kümmerte mich um die Montage weiterer Haltebleche sowie der Endleisten aus Holz in denen dann die Solarleitungen nach unten verlaufen werden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Obwohl sie Kollektoren für die Montage direkt unter dem First eigentlich zu groß gewesen wären - die originale Verblechung die im Lieferumfang enthalten war können wir uns auf den Bauch hauen - haben wir es geschafft zwei jeweils rund zehn Quadratmeter große Solarfelder ohne maßgebliche Verschattung anzubringen. Hoffentlich erzielen die dann auch die versprochene Leistung.
Unsere neuen Fenster. (30.8.)
Die Behörden, volle Terminpläne der Handwerker und nicht zuletzt das Wetter haben uns ja des Öfteren übel mitgespielt. Daher haben sich einige Verzögerungen ergeben und unser Rohbau war Anfang Juni noch weit von dem geplanten Zustand entfernt. Daher mussten wir auch die Bestellung der Fenster so lange hinauszögern, bis wir sichergehen konnten, dass die Fenster so bald als möglich nach der Lieferung eingebaut werden könnten.
Wir gaben Josko also Anfang Juni den Startschuss zur Produktion, und mussten erfahren, dass eine Produktion auf Grund der Auftragslage nicht mehr vor den Werksferien möglich sei und die Lieferung daher erst nach dem 15. August erfolgen kann. Blöd jetzt, aber nicht zu ändern.
Überraschender Weise kam dann Mitte Juli ein Anruf von Josko, dass sie gerne die Fenster bereits vor den Werksferien ausliefern würden - also bis spätestens 22. Juli. Nachdem unser Dachstuhl zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht geschlossen und dicht war, konnte ich mich mit der Idee einer früheren Lieferung nicht anfreunden. Also bat ich die Josko-Leute die Lieferung zum zuvor vereinbarten Termin durchzuführen und unsere Fenster bis dahin im sicheren Josko-Lager stehen zu lassen. Diese Entscheidung war im Nachhinein betrachtet sehr gut, da ein Einbau vor Mitte August nicht möglich gewesen wäre.
Am 16. August war es dann soweit und die Fenster wurden zu unserer Baustelle geliefert. Ein 12-Tonner von Josko kam eigens zu uns, weil für andere Fenster kein Platz mehr war. Die kleineren Fenster waren schnell entladen. Die große Schiebetüre und das knapp 4,5 Quadratmeter große Fixglaselement für das Wohnzimmer waren allerdings eine Herausforderung. Laut den LKW-Fahrern ist das Fixelement rund 400kg schwer und durch seine Abmessungen auch etwas unhandlich. Da die beiden großen Teile zu hoch waren um sie aufrecht durch die Öffnung für die Schiebetüre zu bringen, mussten wir die Elemente kippen und gleichzeitig durch die Öffnung hineinziehen. Ich stemmte mich dabei gegen die Rollladenkästen damit die Fenster nicht umfielen, während die LKW-Fahrer zogen und schoben bis wir im Haus drinnen waren. Anbetracht dieser Schwierigkeiten konnte ich mir nicht vorstellen wie die Fenster eingebaut werden sollten nachdem man sie ja aus dem Haus rauskippen müsste um die Rollladenkästen von außen unter die Überlager einzufädeln.
Für den Einbau bekamen wir den 30. und 31. August als Termin, da die Montage so vieler Fenster in einem Tag nicht zu bewältigen wäre. Der Termin war für uns sehr gut, da wir zuvor noch die Solarkollektoren aus dem Obergeschoß auf das Dach befördern müssten und das nur geht so lange die Fenster nicht eingebaut sind. Bis dahin könnten die Kollektoren durch die Fensterausschnitte hinaus gehoben werden. Der Kran für den Transport der Kollektoren sollte am Freitag kommen, damit wir rechtzeitig bis zur Fenstermontage fertig sind.
Leider konnte und die Dachspenglerei Zimmermann den Kran am Freitag aber nicht schicken und avisierte ihn für Mittwoch. Gleichzeitig riefen die Fenstermonteure an und verschoben den Einbautermin um einen Tag nach Vorne. So würden am Dienstag Nachmittag alle Fensteröffnungen geschlossen sein und wir stehen am Mittwoch dumm da. Zum Glück hatten die Leute der Spenglerei Mitleid mit uns und sagten uns den Kran für Dienstag Vormittag zu.
Am Montag um sieben Uhr hatten die Monteure, Ernst und Mario aus Amstetten, bereits ihr Werkzeug entladen und warteten nur noch auf uns. Ich bat sie gleich zu allererst um zwei gefallen "...bitte schauts, dass heit ned fertig werd's und lasst's ma im Obageschoß a Fenster im Westn offen damit wir die Kollektoren aussehb'n kennan!" Nachdem die Beiden keinen Zweifel daran ließen, dass diese Masse an Fenster in einem Tag nicht eingebaut werden könnte, war ich schon beruhigt.
Mario und Ernst sind als selbstständige Monteure für Josko unterwegs und erhalten von eben diesen ihre Aufträge und Informationen. So wurde ihnen zum Beispiel mitgeteilt, dass es sich um ein ebenerdiges Gebäude handeln würde. Leser unseres Blogs wissen, dass das so nicht ganz richtig ist. Viel mehr befinden sich die, nach der Schiebetüre und dem großen Fixelement, schwersten Fensterelemente im Obergeschoß. So bringen die französischen Fenster der Schlafräume jeweils rund 200kg auf die Wage. Bereits am Montag um neun Uhr war klar, dass die beiden es nie schaffen würden die Fenster für das Obergeschoß mit reiner Muskelkraft dort hin zu bekommen. So fragten sie ob es wohl möglich sei den Kran auch gleich für den Fenstertransport einzusetzen. Nachdem sechs Fenster in einer viertel Stunde zu bewegen sein müssten, nahm ich an, dass es kein Problem sein sollte. Also bauten Ernst und Mario einmal alle Fenster ein die ohne Kran machbar waren und setzten auch die Eingangstüre ein.
Am Dienstag trafen wir uns wieder um sieben Uhr auf der Baustelle. Diesmal habe ich vorsorglich frei genommen, da ja einiges passieren sollte an diesem Tag. Die Fenstermonteure setzten ihre Arbeit fort und kümmerten sich erst einmal um Detailarbeiten bis die schweren Fensterelemente ihren Weg in den Stock finden würden. Erfreulicher Weise kam der Kran der Firma Zimmermann bereits gegen acht Uhr, also weit früher als erwartet. Nachdem die Kollektoren auf das Dach gehoben waren, spannten wir ein Fenster nach dem anderen in die Gurte ein und ließen es vom Kran zur nächst gelegenen Fensteröffnung im Obergeschoß heben. Dort legten wir das Fenster auf einen Transportwagen und zogen es zu viert in das Haus hinein. Nachdem alle Fenster im Stock oben verteilt waren, konnten die Monteure ungebremst weiter machen.
Am frühen Nachmittag waren alle Elemente eingebaut und es ging ans Feintuning. Während Ernst die Rollläden auf ihre Funktion überprüfte stieg Mario außen auf die Leiter um die Elemente komplett einzuschäumen damit sie gegen das künftige schlechte Wetter gerüstet sind. Diese Aufgabe stellte sich besonders bei den Fenster über dem Ziegelschutthaufen und dem Erdhügel als besonders kniffelig heraus. Dort konnten wir die Leiter nicht einfach aufstellen. Vor allem auf dem Erdhügel auf dem auch noch die Baustahlgitter lagen hielt die Leiter fast überhaupt nicht. Daher steckte ich Steckeisen als Absicherung in de Erde und verspannte die Leiter dann gegen die Mauer. Während ich unten das Abrutschen verhinderte stieg Mario hinauf und schäumte die letzten beiden Rollladenkästen aus.
Abschließend gingen wir noch einmal durchs Haus und schauten uns jedes Fenster genau an. Wir probierten die Fliegengitter aus und machten eine kurze Sichtprüfung auf offensichtliche Kratzer. Gegen 17 Uhr war dann alles soweit fertig, sodass die Burschen zusammenpacken und ihre Heimreise nach Oberösterreich antreten konnten. Der Einbau und die Einstellung der Fenster sowie der Eingangstüre ist perfekt über die Bühne gegangen. Wirklich zu empfehlen die Truppe.
Und wir können nun endlich unser Haus durch die Haustüre betreten :-)
Wir gaben Josko also Anfang Juni den Startschuss zur Produktion, und mussten erfahren, dass eine Produktion auf Grund der Auftragslage nicht mehr vor den Werksferien möglich sei und die Lieferung daher erst nach dem 15. August erfolgen kann. Blöd jetzt, aber nicht zu ändern.
Überraschender Weise kam dann Mitte Juli ein Anruf von Josko, dass sie gerne die Fenster bereits vor den Werksferien ausliefern würden - also bis spätestens 22. Juli. Nachdem unser Dachstuhl zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht geschlossen und dicht war, konnte ich mich mit der Idee einer früheren Lieferung nicht anfreunden. Also bat ich die Josko-Leute die Lieferung zum zuvor vereinbarten Termin durchzuführen und unsere Fenster bis dahin im sicheren Josko-Lager stehen zu lassen. Diese Entscheidung war im Nachhinein betrachtet sehr gut, da ein Einbau vor Mitte August nicht möglich gewesen wäre.
Am 16. August war es dann soweit und die Fenster wurden zu unserer Baustelle geliefert. Ein 12-Tonner von Josko kam eigens zu uns, weil für andere Fenster kein Platz mehr war. Die kleineren Fenster waren schnell entladen. Die große Schiebetüre und das knapp 4,5 Quadratmeter große Fixglaselement für das Wohnzimmer waren allerdings eine Herausforderung. Laut den LKW-Fahrern ist das Fixelement rund 400kg schwer und durch seine Abmessungen auch etwas unhandlich. Da die beiden großen Teile zu hoch waren um sie aufrecht durch die Öffnung für die Schiebetüre zu bringen, mussten wir die Elemente kippen und gleichzeitig durch die Öffnung hineinziehen. Ich stemmte mich dabei gegen die Rollladenkästen damit die Fenster nicht umfielen, während die LKW-Fahrer zogen und schoben bis wir im Haus drinnen waren. Anbetracht dieser Schwierigkeiten konnte ich mir nicht vorstellen wie die Fenster eingebaut werden sollten nachdem man sie ja aus dem Haus rauskippen müsste um die Rollladenkästen von außen unter die Überlager einzufädeln.
Für den Einbau bekamen wir den 30. und 31. August als Termin, da die Montage so vieler Fenster in einem Tag nicht zu bewältigen wäre. Der Termin war für uns sehr gut, da wir zuvor noch die Solarkollektoren aus dem Obergeschoß auf das Dach befördern müssten und das nur geht so lange die Fenster nicht eingebaut sind. Bis dahin könnten die Kollektoren durch die Fensterausschnitte hinaus gehoben werden. Der Kran für den Transport der Kollektoren sollte am Freitag kommen, damit wir rechtzeitig bis zur Fenstermontage fertig sind.
Leider konnte und die Dachspenglerei Zimmermann den Kran am Freitag aber nicht schicken und avisierte ihn für Mittwoch. Gleichzeitig riefen die Fenstermonteure an und verschoben den Einbautermin um einen Tag nach Vorne. So würden am Dienstag Nachmittag alle Fensteröffnungen geschlossen sein und wir stehen am Mittwoch dumm da. Zum Glück hatten die Leute der Spenglerei Mitleid mit uns und sagten uns den Kran für Dienstag Vormittag zu.
Am Montag um sieben Uhr hatten die Monteure, Ernst und Mario aus Amstetten, bereits ihr Werkzeug entladen und warteten nur noch auf uns. Ich bat sie gleich zu allererst um zwei gefallen "...bitte schauts, dass heit ned fertig werd's und lasst's ma im Obageschoß a Fenster im Westn offen damit wir die Kollektoren aussehb'n kennan!" Nachdem die Beiden keinen Zweifel daran ließen, dass diese Masse an Fenster in einem Tag nicht eingebaut werden könnte, war ich schon beruhigt.
Mario und Ernst sind als selbstständige Monteure für Josko unterwegs und erhalten von eben diesen ihre Aufträge und Informationen. So wurde ihnen zum Beispiel mitgeteilt, dass es sich um ein ebenerdiges Gebäude handeln würde. Leser unseres Blogs wissen, dass das so nicht ganz richtig ist. Viel mehr befinden sich die, nach der Schiebetüre und dem großen Fixelement, schwersten Fensterelemente im Obergeschoß. So bringen die französischen Fenster der Schlafräume jeweils rund 200kg auf die Wage. Bereits am Montag um neun Uhr war klar, dass die beiden es nie schaffen würden die Fenster für das Obergeschoß mit reiner Muskelkraft dort hin zu bekommen. So fragten sie ob es wohl möglich sei den Kran auch gleich für den Fenstertransport einzusetzen. Nachdem sechs Fenster in einer viertel Stunde zu bewegen sein müssten, nahm ich an, dass es kein Problem sein sollte. Also bauten Ernst und Mario einmal alle Fenster ein die ohne Kran machbar waren und setzten auch die Eingangstüre ein.
Am Dienstag trafen wir uns wieder um sieben Uhr auf der Baustelle. Diesmal habe ich vorsorglich frei genommen, da ja einiges passieren sollte an diesem Tag. Die Fenstermonteure setzten ihre Arbeit fort und kümmerten sich erst einmal um Detailarbeiten bis die schweren Fensterelemente ihren Weg in den Stock finden würden. Erfreulicher Weise kam der Kran der Firma Zimmermann bereits gegen acht Uhr, also weit früher als erwartet. Nachdem die Kollektoren auf das Dach gehoben waren, spannten wir ein Fenster nach dem anderen in die Gurte ein und ließen es vom Kran zur nächst gelegenen Fensteröffnung im Obergeschoß heben. Dort legten wir das Fenster auf einen Transportwagen und zogen es zu viert in das Haus hinein. Nachdem alle Fenster im Stock oben verteilt waren, konnten die Monteure ungebremst weiter machen.
Am frühen Nachmittag waren alle Elemente eingebaut und es ging ans Feintuning. Während Ernst die Rollläden auf ihre Funktion überprüfte stieg Mario außen auf die Leiter um die Elemente komplett einzuschäumen damit sie gegen das künftige schlechte Wetter gerüstet sind. Diese Aufgabe stellte sich besonders bei den Fenster über dem Ziegelschutthaufen und dem Erdhügel als besonders kniffelig heraus. Dort konnten wir die Leiter nicht einfach aufstellen. Vor allem auf dem Erdhügel auf dem auch noch die Baustahlgitter lagen hielt die Leiter fast überhaupt nicht. Daher steckte ich Steckeisen als Absicherung in de Erde und verspannte die Leiter dann gegen die Mauer. Während ich unten das Abrutschen verhinderte stieg Mario hinauf und schäumte die letzten beiden Rollladenkästen aus.
Abschließend gingen wir noch einmal durchs Haus und schauten uns jedes Fenster genau an. Wir probierten die Fliegengitter aus und machten eine kurze Sichtprüfung auf offensichtliche Kratzer. Gegen 17 Uhr war dann alles soweit fertig, sodass die Burschen zusammenpacken und ihre Heimreise nach Oberösterreich antreten konnten. Der Einbau und die Einstellung der Fenster sowie der Eingangstüre ist perfekt über die Bühne gegangen. Wirklich zu empfehlen die Truppe.
Und wir können nun endlich unser Haus durch die Haustüre betreten :-)
Freitag, 26. August 2011
Der Pool ist fertig (23.8.)
Manche mögen behaupten, dass wir ein wenig verrückt sind. Handelte es sich bei diesen Behauptungen bislang stets um böswillige Unterstellungen, so gibt es mittlerweile zumindest einen Grund für diese Annahme.
Bevor bei unserem Haus das Dach eingedeckt ist oder die Fenster montiert sind, haben wir unseren Pool fertig gestellt. Das mag ein wenig verrückt anmuten. Vor allem weil wird das Wasser erst in der letzten Augustwoche eingelassen haben, wo der Sommer in Österreich bekanntlich ja bereits vorbei sein sollte.
Es musste aber leider sein. Wir wollten unsere Arbeit ja auf die Dichtheit überprüfen. Das geht nur wenn Wasser im System ist.
Das Wasser konnten wir aber erste einlassen als die Folie montiert war, also verlegten wir letzte Woche das Schutzflies und hängten die Folie in die dafür vorgesehenen Montagewinkel entlang des Pools ein.
Wir füllten das Becken mit etwa 200 Liter Wasser und zogen die Folie am Boden so glatt wie möglich. Danach suchten wir den Bodenablauf und stachen Löcher durch die Folie um den Flansch des Ablaufs zu montieren. Die unteren Einlaufdüsen konnten wir befestigen als sich etwa drei Kubikmeter Wasser im Pool befanden. Kurz darauf befestigten wir die Montageleisten für die Treppe und Schnitten darauf hin die Folie innerhalb der Treppe auf. Damit hatten wir endlich eine Möglichkeit bequem in unseren Pool zu kommen. Vor allem für das Verlassen des Pools ist die Treppe perfekt geeignet, denn bis dahin stand eine Leiter auf einer XPS-Dämmplatte im Pool um die Folie nicht zu beschädigen. Diese ist mit steigendem Wasserspiegel dann quer durch den Pool getrieben.
Auch den Scheinwerfer und die oberen Einlaufdüsen mussten wir noch befestigen, bevor wir mit dem Skimmer den letzten Einbauteil anbrachten.
Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen den Pool während des Befüllens bereits einzuweihen. Mittlerweile ist der Pool fertig befüllt und hat sich innerhalb von drei Tagen auf eine perfekte Badetemperatur von 26 Grad erwärmt. So konnte auch Sabine ins Wasser steigen und für ein Foto posieren. Nachdem Sabine's Wunschtemperatur bei etwa 33 Grad liegt, war sicher einige Überwindung notwendig ;)
Jeden Abend schützen wir den Pool mit einer Plane vor Verschmutzung, damit wir unseren Lil' Sharky Bodenreiniger nicht zu oft anschließen müssen :-)
Bevor bei unserem Haus das Dach eingedeckt ist oder die Fenster montiert sind, haben wir unseren Pool fertig gestellt. Das mag ein wenig verrückt anmuten. Vor allem weil wird das Wasser erst in der letzten Augustwoche eingelassen haben, wo der Sommer in Österreich bekanntlich ja bereits vorbei sein sollte.
Es musste aber leider sein. Wir wollten unsere Arbeit ja auf die Dichtheit überprüfen. Das geht nur wenn Wasser im System ist.
Das Wasser konnten wir aber erste einlassen als die Folie montiert war, also verlegten wir letzte Woche das Schutzflies und hängten die Folie in die dafür vorgesehenen Montagewinkel entlang des Pools ein.
Wir füllten das Becken mit etwa 200 Liter Wasser und zogen die Folie am Boden so glatt wie möglich. Danach suchten wir den Bodenablauf und stachen Löcher durch die Folie um den Flansch des Ablaufs zu montieren. Die unteren Einlaufdüsen konnten wir befestigen als sich etwa drei Kubikmeter Wasser im Pool befanden. Kurz darauf befestigten wir die Montageleisten für die Treppe und Schnitten darauf hin die Folie innerhalb der Treppe auf. Damit hatten wir endlich eine Möglichkeit bequem in unseren Pool zu kommen. Vor allem für das Verlassen des Pools ist die Treppe perfekt geeignet, denn bis dahin stand eine Leiter auf einer XPS-Dämmplatte im Pool um die Folie nicht zu beschädigen. Diese ist mit steigendem Wasserspiegel dann quer durch den Pool getrieben.
Auch den Scheinwerfer und die oberen Einlaufdüsen mussten wir noch befestigen, bevor wir mit dem Skimmer den letzten Einbauteil anbrachten.
Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen den Pool während des Befüllens bereits einzuweihen. Mittlerweile ist der Pool fertig befüllt und hat sich innerhalb von drei Tagen auf eine perfekte Badetemperatur von 26 Grad erwärmt. So konnte auch Sabine ins Wasser steigen und für ein Foto posieren. Nachdem Sabine's Wunschtemperatur bei etwa 33 Grad liegt, war sicher einige Überwindung notwendig ;)
Jeden Abend schützen wir den Pool mit einer Plane vor Verschmutzung, damit wir unseren Lil' Sharky Bodenreiniger nicht zu oft anschließen müssen :-)
Das Bad im Erdgeschoß (22.8.)
Endlich hat auch der Installateur die Möglichkeit bekommen etwas Konstruktives zu machen. Nachdem wir die Profile für die Trockenbauwand zwischen Technikraum und Badezimmer montiert hatten, konnten die Arbeiter die Trockenbau-Montagerahmen für Hänge-WC, Waschtisch und Urinal montieren. Außerdem haben sie auch gleich mit der Verlegung der Wasserleitungen und der Abflussrohre begonnen.
Als nächster Schritt steht für die Installateure nun die Installation der Anschlüsse im Obergeschoß an, wo wir auch bereits die Bodenprofile montierten um sie nicht zu blockieren. Das und der Anschluss der Solaranlage sollte eigentlich in der nächsten Woche durchgeführt werden.
Als nächster Schritt steht für die Installateure nun die Installation der Anschlüsse im Obergeschoß an, wo wir auch bereits die Bodenprofile montierten um sie nicht zu blockieren. Das und der Anschluss der Solaranlage sollte eigentlich in der nächsten Woche durchgeführt werden.
Die Wand zur Speis (19.8.)
Schritt für Schritt nehmen die einzelnen Räume Gestalt an.
Nachdem wir die Wand zwischen Büro und Wohnzimmer aufstellten bekamen wir bereits ein Gefühl für die Raumgrößen. Auf dem Plan wirkt zunächst alles ein wenig beengt, entwickelt sich aber zu geräumigen Zimmern sobald die Wände stehen.
Die nächste Zwischenwand die wir in Angriff nahmen war die zwischen Küche und Speis, da dort vom Installateur der Anschluss für die Abwasch und den Geschirrspüler gemacht werden muss. Sabine und ich montierten die UW-Profile und passten die CW-Profile ein bevor Hannes uns mit einigen Tipps zum Thema Trockenbau weiterhalf.
Hannes kam am Freitag nach der Arbeit zu uns auf die Baustelle und machte als erstes gleich unsere Bürowand wieder kaputt. Bereits als wir am Vortag beim Heurigen ein Foto der Wand auf meinem Mobiltelefon betrachteten, kündigte er diesen zerstörerischen Akt an. Offensichtlich würde die Anordnung der Gipskartonplatten zu erhöhter Rissbildung führen. Also marschierte er auf die Wand zu und begann unvermittelt die Schrauben rauszudrehen. Dabei war es doch so viel Arbeit die Schrauben da rein zu bekommen.
Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten war die Platte demontiert und mit dem Messer auf ein neues Maß gekürzt und auch schon wieder an die Wand gelegt. Die Schrauben beförderte Hannes in einem Mordstempo in die Platten hinein. Gelernt ist eben gelernt.
Somit haben Sabine und ich bereits gelernt, dass Genauigkeit nicht das Um und Auf ist, denn Ungenauigkeiten "...macht dann eh da Gipsa!".
Bei der Wand zur Speis zeigte uns Hannes wie das mit den Überlagern funktioniert. Hier wird einfach links und rechts vom Türausschnitt ein besonders steifes UA-Profil verbaut. Als Überlager wird ein UW-Profil zehn Zentimeter breiter als der Ausschnitt gekürzt und die Profilkanten dann fünf Zentimeter vom Rand eingeschnitten. Dadurch können die Seitenteile nun umgeklappt und mit den UA-Profilen verschraubt werden. Die Gipsplatten werden nun über den Türausschnitt montiert und mit der Säge entlang der Profile angepasst.
Es dauerte ungefähr 20 Minuten bis die Wand einseitig beplankt war.
Nachdem wir die Wand zwischen Büro und Wohnzimmer aufstellten bekamen wir bereits ein Gefühl für die Raumgrößen. Auf dem Plan wirkt zunächst alles ein wenig beengt, entwickelt sich aber zu geräumigen Zimmern sobald die Wände stehen.
Die nächste Zwischenwand die wir in Angriff nahmen war die zwischen Küche und Speis, da dort vom Installateur der Anschluss für die Abwasch und den Geschirrspüler gemacht werden muss. Sabine und ich montierten die UW-Profile und passten die CW-Profile ein bevor Hannes uns mit einigen Tipps zum Thema Trockenbau weiterhalf.
Hannes kam am Freitag nach der Arbeit zu uns auf die Baustelle und machte als erstes gleich unsere Bürowand wieder kaputt. Bereits als wir am Vortag beim Heurigen ein Foto der Wand auf meinem Mobiltelefon betrachteten, kündigte er diesen zerstörerischen Akt an. Offensichtlich würde die Anordnung der Gipskartonplatten zu erhöhter Rissbildung führen. Also marschierte er auf die Wand zu und begann unvermittelt die Schrauben rauszudrehen. Dabei war es doch so viel Arbeit die Schrauben da rein zu bekommen.
Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten war die Platte demontiert und mit dem Messer auf ein neues Maß gekürzt und auch schon wieder an die Wand gelegt. Die Schrauben beförderte Hannes in einem Mordstempo in die Platten hinein. Gelernt ist eben gelernt.
Somit haben Sabine und ich bereits gelernt, dass Genauigkeit nicht das Um und Auf ist, denn Ungenauigkeiten "...macht dann eh da Gipsa!".
Bei der Wand zur Speis zeigte uns Hannes wie das mit den Überlagern funktioniert. Hier wird einfach links und rechts vom Türausschnitt ein besonders steifes UA-Profil verbaut. Als Überlager wird ein UW-Profil zehn Zentimeter breiter als der Ausschnitt gekürzt und die Profilkanten dann fünf Zentimeter vom Rand eingeschnitten. Dadurch können die Seitenteile nun umgeklappt und mit den UA-Profilen verschraubt werden. Die Gipsplatten werden nun über den Türausschnitt montiert und mit der Säge entlang der Profile angepasst.
Es dauerte ungefähr 20 Minuten bis die Wand einseitig beplankt war.
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