Schritt für Schritt nehmen die einzelnen Räume Gestalt an.
Nachdem wir die Wand zwischen Büro und Wohnzimmer aufstellten bekamen wir bereits ein Gefühl für die Raumgrößen. Auf dem Plan wirkt zunächst alles ein wenig beengt, entwickelt sich aber zu geräumigen Zimmern sobald die Wände stehen.
Die nächste Zwischenwand die wir in Angriff nahmen war die zwischen Küche und Speis, da dort vom Installateur der Anschluss für die Abwasch und den Geschirrspüler gemacht werden muss. Sabine und ich montierten die UW-Profile und passten die CW-Profile ein bevor Hannes uns mit einigen Tipps zum Thema Trockenbau weiterhalf.
Hannes kam am Freitag nach der Arbeit zu uns auf die Baustelle und machte als erstes gleich unsere Bürowand wieder kaputt. Bereits als wir am Vortag beim Heurigen ein Foto der Wand auf meinem Mobiltelefon betrachteten, kündigte er diesen zerstörerischen Akt an. Offensichtlich würde die Anordnung der Gipskartonplatten zu erhöhter Rissbildung führen. Also marschierte er auf die Wand zu und begann unvermittelt die Schrauben rauszudrehen. Dabei war es doch so viel Arbeit die Schrauben da rein zu bekommen.
Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten war die Platte demontiert und mit dem Messer auf ein neues Maß gekürzt und auch schon wieder an die Wand gelegt. Die Schrauben beförderte Hannes in einem Mordstempo in die Platten hinein. Gelernt ist eben gelernt.
Somit haben Sabine und ich bereits gelernt, dass Genauigkeit nicht das Um und Auf ist, denn Ungenauigkeiten "...macht dann eh da Gipsa!".
Bei der Wand zur Speis zeigte uns Hannes wie das mit den Überlagern funktioniert. Hier wird einfach links und rechts vom Türausschnitt ein besonders steifes UA-Profil verbaut. Als Überlager wird ein UW-Profil zehn Zentimeter breiter als der Ausschnitt gekürzt und die Profilkanten dann fünf Zentimeter vom Rand eingeschnitten. Dadurch können die Seitenteile nun umgeklappt und mit den UA-Profilen verschraubt werden. Die Gipsplatten werden nun über den Türausschnitt montiert und mit der Säge entlang der Profile angepasst.
Es dauerte ungefähr 20 Minuten bis die Wand einseitig beplankt war.
Willst du ein Haus bauen? Wirklich?
Willst du allen Ernstes ein Haus bauen?
Du musst VERRÜCKT sein...und wenn nicht, dann WIRST DU ES sicher dabei!!
Unsere Story vom Hausbau für interessierte Leser und als kleine Unterstützung für alle Bauwilligen :-)
Freitag, 26. August 2011
Donnerstag, 11. August 2011
Der Dachstuhl ist außen fertig. (10.8.)
Nach wochenlanger Verzögerung durch Schlechtwetter und volle Terminkalender der Handwerker war es heute endlich so weit, dass der Dachstuhl außen komplett fertig gestellt wurde.
Nun sollte er bis zur Eindeckung dicht sein und wir haben die Möglichkeit die Solaranlage auf das Dach zu befördern. Wegen der Solaranlage war ich gestern auf dem Dach und habe versucht alle Möglichkeiten der Montage anhand der Rohbaumaße auszuloten. Mit ein bisschen Glück bringen wir die Kollektoren vielleicht doch noch über der Gaupe unter, was sich vor allem auf den Wirkungsgrad positiv auswirken würde. Schaffen wir das nämlich nicht, dann müssen die Kollektoren links und rechts von der Gaupe montiert werden was zu einer teilweisen Verschattung und einem sinkenden Wirkungsgrad führen würde. Dazu muss ich mal den Dachdecke kontaktieren.
Nun sollte er bis zur Eindeckung dicht sein und wir haben die Möglichkeit die Solaranlage auf das Dach zu befördern. Wegen der Solaranlage war ich gestern auf dem Dach und habe versucht alle Möglichkeiten der Montage anhand der Rohbaumaße auszuloten. Mit ein bisschen Glück bringen wir die Kollektoren vielleicht doch noch über der Gaupe unter, was sich vor allem auf den Wirkungsgrad positiv auswirken würde. Schaffen wir das nämlich nicht, dann müssen die Kollektoren links und rechts von der Gaupe montiert werden was zu einer teilweisen Verschattung und einem sinkenden Wirkungsgrad führen würde. Dazu muss ich mal den Dachdecke kontaktieren.
Der Trockenbau (9.8.)
Sabine und ich sind von Natur aus ungeduldig. Daher wollten wir mit dem Trockenbau nicht warten bis Hannes, der Mann meiner Cousine, aus dem Urlaub zurück kommt um uns zu erklären wie das gelieferte Material zu verarbeiten ist. Bei den meisten Teilen ist es ohnehin klar, aber einige Verarbeitungsschritte der Knauf Kurzanleitung erfordern nicht vorhandenes Material. Im Gegenzug haben wir unbeschriebenes Material mit dem wir vorerst noch nichts anfangen können. Aber diese Erklärungen werden wir für sicher noch rechtzeitig erhalten.
Wir haben uns also als Trainingsobjekt die Wand zwischen Wohnzimmer und Büro ausgesucht, da sie wahrscheinlich die einfachste Konstruktion besitzt. Es ist eine einfache Trennwand mit über vier Metern Länge und knapp drei Metern Höhe. Keine schiefen Winkel, Kanten oder sonstige Schwierigkeiten.
Zuerst legten wir Teermatten unter der zukünftigen Wand um diese gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus der Bodenplatte zu schützen. Darauf platzierten wir das erste Knauf-UW-Profil. Bis dahin war alles noch ganz einfach. Da die Länge eines Profils nicht ausreichte kürzte Sabine mit der Blechschere
ein Zweites. Beide Profile legten wir aneinander auf den Boden und kontrollierten die Abstände zu den nächstgelegenen Wänden - schließlich sollte die Wand ja halbwegs im Winkel stehen. Ich bohrte mit dem Bohrhammer
(übrigens ein ganz billiges Modell, denn schließlich gibt es ohnehin 2 Jahre Garantie wenn was hin wird und nach einer kompletten Baustelle kann ich ein günstigeres Markengerät auch in den Kübel treten) Löcher im Abstand von etwa einem Meter in den Boden und fixierte das Bodenprofil mit Schlagdübeln. Damit war die einfache Arbeit einmal erledigt. Etwas schwieriger gestaltete sich die Montage des Deckenprofils, da genau in der Mitte des Profils ein Deckenauslass für die Mediawand ist. Dafür mussten wir mit dem Winkelschleifer
eine Ausnehmung in das Profil schneiden, wodurch dieses natürlich seine Stabilität komplett verlor. Um nun das Deckenprofil in die richtige Position zu bringen, brachten wir das erste CW-Profil an der Wand an. Auf diesem konnten wir das Deckenprofil auflegen und zugleich ausrichten wodurch die Montage doch ziemlich erleichtert wurde. Als wir das Deckenelement an der richtigen Position hatten bohrten wir Löcher in die Zwischendecke und befestigten auch diese Leiste mit Schlagdübeln.
Ab jetzt ging es flott dahin. Alle 62,5cm stellten wir ein CW-Profil zwischen Boden- und Deckenprofil um danach die Gipskartonplatten daran zu befestigen. So schloss sich die Wand innerhalb weniger Stunden - ja ich weiss dass ein geübter Trockenbauer für so eine Wand nicht viel mehr als eine Stunde braucht. Außerdem wurde die Wand von uns nur einseitig beplankt um von der anderen Seite aus noch Möglichkeiten für die Elektroverrohrung zu haben.
Nachdem die Wohnzimmerwand stand und einseitig doppelt beplankt war, machten wir und an den Zuschnitt der Profile für das Badezimmer im Erdgeschoss. Hier mussten die Profile bereit sein, wenn der Installateur mit den Unterputzmontagerahmen kommt. Diese Rahmen werden in den Profilen der Trockenbauwände fixiert. Dazu werden starke UA-Profile eingesetzt die mit ihrem 2mm starken Stahl bestens geeignet sind um das Gewicht eines Waschtisches inklusive dem sich darauf schwingenden Kind zu halten. Für die Montage der UA-Profile fehlen uns vermutlich die Montagewinkel, obwohl wird das nicht mit Sicherheit sagen können, da es möglicherweise einen Montagetrick gibt der ohne die teuren Winkel auskommt. Das Bad ist zumindest einmal vorbereitet damit der Installateur nicht aufgehalten wird.
Übrigens hat natürlich nicht alles so flüssig geklappt. Wir mussten die Montage des Deckenprofils im Wohnzimmer um einen Tag verschieben, da die Schlagbohrmaschine mit der Stahlbetondecke nicht zurecht kam und wir den passenden SDS-Plus Hammerbohrer
nicht auf der Baustelle hatten. Auch sollte man es mit den 62,5cm Abstand zwischen den vertikalen Profilen wirklich genau nehmen, da wir an einer Stelle wegen ein paar Millimeter Abweichung ein zusätzliches Profil einsetzen mussten - die Gipsplatten ließen sich sonst einfach nicht fixieren. Außerdem ist es manchmal ratsam die Genauigkeit zu Gunsten der Geschwindigkeit ein wenig zurück zu nehmen weil sonst manchmal überhaupt nix weitergeht.
Wir haben uns also als Trainingsobjekt die Wand zwischen Wohnzimmer und Büro ausgesucht, da sie wahrscheinlich die einfachste Konstruktion besitzt. Es ist eine einfache Trennwand mit über vier Metern Länge und knapp drei Metern Höhe. Keine schiefen Winkel, Kanten oder sonstige Schwierigkeiten.
Zuerst legten wir Teermatten unter der zukünftigen Wand um diese gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus der Bodenplatte zu schützen. Darauf platzierten wir das erste Knauf-UW-Profil. Bis dahin war alles noch ganz einfach. Da die Länge eines Profils nicht ausreichte kürzte Sabine mit der Blechschere
Ab jetzt ging es flott dahin. Alle 62,5cm stellten wir ein CW-Profil zwischen Boden- und Deckenprofil um danach die Gipskartonplatten daran zu befestigen. So schloss sich die Wand innerhalb weniger Stunden - ja ich weiss dass ein geübter Trockenbauer für so eine Wand nicht viel mehr als eine Stunde braucht. Außerdem wurde die Wand von uns nur einseitig beplankt um von der anderen Seite aus noch Möglichkeiten für die Elektroverrohrung zu haben.
Nachdem die Wohnzimmerwand stand und einseitig doppelt beplankt war, machten wir und an den Zuschnitt der Profile für das Badezimmer im Erdgeschoss. Hier mussten die Profile bereit sein, wenn der Installateur mit den Unterputzmontagerahmen kommt. Diese Rahmen werden in den Profilen der Trockenbauwände fixiert. Dazu werden starke UA-Profile eingesetzt die mit ihrem 2mm starken Stahl bestens geeignet sind um das Gewicht eines Waschtisches inklusive dem sich darauf schwingenden Kind zu halten. Für die Montage der UA-Profile fehlen uns vermutlich die Montagewinkel, obwohl wird das nicht mit Sicherheit sagen können, da es möglicherweise einen Montagetrick gibt der ohne die teuren Winkel auskommt. Das Bad ist zumindest einmal vorbereitet damit der Installateur nicht aufgehalten wird.
Übrigens hat natürlich nicht alles so flüssig geklappt. Wir mussten die Montage des Deckenprofils im Wohnzimmer um einen Tag verschieben, da die Schlagbohrmaschine mit der Stahlbetondecke nicht zurecht kam und wir den passenden SDS-Plus Hammerbohrer
Montag, 8. August 2011
Die Gleichenfeier (5.8.)
Am vergangenen Freitag war es endlich soweit. Die Zimmerer haben das Dach dicht bekommen und es stand der Gleichenfeier nichts mehr im Weg. Nicht dass es uns am Feiern gehindert hätte wenn sie nicht fertig geworden wären, aber es war schon nett.
Sabine und ich entschieden in der Vorwoche, dass dieser Freitag für die Feier ideal sein würde, da unsere Kids bei der Oma in der Steiermark sind und wir Zeit für unsere Gäste hätten. Also warfen wir Einladungen in die Postkästen unserer direkten Nachbarn. Insgesamt verteilen wir über dreißig Einladungen und luden noch ein paar Freunde von uns ein. Daher mussten wir entsprechend vorbereitet sein, schließlich konnten wir nicht wissen wie viele Gäste dann schlussendlich da sein werden.
Unsere Gäste wollten wir mit Bier, Radler, Wein und Limonaden sowie Aufstrichen und Brot verköstigen. Wir nützten daher bereits Wochen vor der Feier die 25% Aktionen von Merkur und Interspar und horteten die Getränke bei uns zuhause in jeder freien Ecke. Die Aufstriche besorgten wir genauso wie das Brot beim Metro. Dort sind die Packungsgrößen einem derartigen Event angepasst. Die Aufstriche in der 500g Dose bekommt man nicht im "freien Handel". Sicherheitshalber sorgten wir auch noch für Knabbergebäck.
Pappteller, Plastikbecher, Plastikbesteck und Servietten hatten wir noch von diversen anderen Feiern zuhause. Gelsenlichter und Gartenfackeln besorgten wir noch.
Etwas mehr Aufwand war die Organisation der Sitzgelegenheiten. Soweit ich wusste, besitzen alle Gemeinden einen Pool an Heurigengarnituren die sie für ihre Feste nutzen. Wenn die Gemeinde sie nicht braucht kann man sich die Bänke für Gewöhnlich ausleihen. So fuhren wir zum Wirtschaftshof um nachzufragen. Dort nannte man uns Herrn Skoda im Kulturzentrum als Ansprechpartner für die Vergabe von den Garnituren. Also führte unser nächster Weg direkt ins Kulturzentrum hinter der Arkadia. Dort erfuhren wir, dass für die Heurigenbänke seit Kurzem eine Miete zu bezahlen ist. "So ein Schmarren, aber nicht zu vermeiden wir brauchen die Bänke schließlich!", dachte ich mir zuerst. Als ich nachfragte wie hoch die Miete sei, sagte uns Herr Skoda, dass für eine Woche und bis zu zehn Garnituren 18 Euro fällig würden. Damit war unser Tag wieder gerettet, mit einer Tagesmiete von knapp 90 Cent - wir borgten uns fünf Tische mit 10 Bänken aus - können wir gut leben.
Von Herrn Skoda erhielten wir auch gleich den Schlüssel für das Lager und eine Wegbeschreibung, die wir scheinbar absolut nicht verstanden hatten. Nach einer einstündigen Suche konnte ein Telefonat die Nebel lichten und wir fanden das Lager der Gemeinde in einem Hinterhof der Firma Beyhl. Dort luden wir die fünf Heurigengarnituren in unseren Golf Kombi - ich bin immer wieder begeistert was in das Auto alles reinpasst - und fuhren damit zu unserer Baustelle.
Im Wohnraum befestigten wir eine unserer bunten LED-Streifen an der Decke um auch in der Nacht eine entsprechende Beleuchtung zu haben und sorgten noch einmal für Sauberkeit. Die Getränke kühlten wir mit kaltem Wasser und Crushed Ice von der BP Tankstelle in Traiskirchen. Besonders der Bierkühler war speziell. Wir füllten eine der Mischmaschinen bis zum Rand mit Bierflaschen, Wasser und Eis. So fanden hundert Flaschen darin Platz und warteten auf ihren abendlichen Einsatz. Am Nachmittag stellten wir dann im Haus eine Scheibtruhe mit Eis und Wasser auf in der die Bierflaschen auf ihre Abnehmer warteten. Die antialkoholischen Getränke standen in einem Maurerkübel und auf einem Tisch daneben wurden die Aufstriche und Brote angeboten.
Eine Gleichenfeier ohne Richtbäumchen wäre nicht komplett gewesen, daher machte sich Sabine auf die Suche nach einem entsprechenden Nadelgehölz und wurde beim Baumax fündig. Dort erstand sie eine kleine Zuckerhutfichte im Topf. Da wir beide das Bäumchen nicht für unsere Feier umsägen wollten, holte ich es mit samt dem Wurzelballen aus dem Topf und klemmte es zwischen zwei Hölzern auf eine Latte. Diese fixierten wir an der Hausmauer und schon ragte unser Richtbäumchen über die Dachkante.
Gegen halb fünf kamen dann auch die ersten Gäste. Ehrlich gesagt hätten wir mit mehr Gästen gerechnet, gekommen sind "nur" siebzehn. Aber dafür waren alle die gekommen sind wirklich sehr nette und lustige Leute und darauf kommt es uns eigentlich an. Wir hatten viel Spaß und genossen unsere kleine Feier. Und das Ziel unsere Nachbarn ein bisschen kennen zu lernen ist uns damit auch geglückt. Wir verließen unsere Baustelle mit den letzten Gästen um Mitternacht und sorgten erst am nächsten Tag für Ordnung :-)
Sabine und ich entschieden in der Vorwoche, dass dieser Freitag für die Feier ideal sein würde, da unsere Kids bei der Oma in der Steiermark sind und wir Zeit für unsere Gäste hätten. Also warfen wir Einladungen in die Postkästen unserer direkten Nachbarn. Insgesamt verteilen wir über dreißig Einladungen und luden noch ein paar Freunde von uns ein. Daher mussten wir entsprechend vorbereitet sein, schließlich konnten wir nicht wissen wie viele Gäste dann schlussendlich da sein werden.
Unsere Gäste wollten wir mit Bier, Radler, Wein und Limonaden sowie Aufstrichen und Brot verköstigen. Wir nützten daher bereits Wochen vor der Feier die 25% Aktionen von Merkur und Interspar und horteten die Getränke bei uns zuhause in jeder freien Ecke. Die Aufstriche besorgten wir genauso wie das Brot beim Metro. Dort sind die Packungsgrößen einem derartigen Event angepasst. Die Aufstriche in der 500g Dose bekommt man nicht im "freien Handel". Sicherheitshalber sorgten wir auch noch für Knabbergebäck.
Pappteller, Plastikbecher, Plastikbesteck und Servietten hatten wir noch von diversen anderen Feiern zuhause. Gelsenlichter und Gartenfackeln besorgten wir noch.
Etwas mehr Aufwand war die Organisation der Sitzgelegenheiten. Soweit ich wusste, besitzen alle Gemeinden einen Pool an Heurigengarnituren die sie für ihre Feste nutzen. Wenn die Gemeinde sie nicht braucht kann man sich die Bänke für Gewöhnlich ausleihen. So fuhren wir zum Wirtschaftshof um nachzufragen. Dort nannte man uns Herrn Skoda im Kulturzentrum als Ansprechpartner für die Vergabe von den Garnituren. Also führte unser nächster Weg direkt ins Kulturzentrum hinter der Arkadia. Dort erfuhren wir, dass für die Heurigenbänke seit Kurzem eine Miete zu bezahlen ist. "So ein Schmarren, aber nicht zu vermeiden wir brauchen die Bänke schließlich!", dachte ich mir zuerst. Als ich nachfragte wie hoch die Miete sei, sagte uns Herr Skoda, dass für eine Woche und bis zu zehn Garnituren 18 Euro fällig würden. Damit war unser Tag wieder gerettet, mit einer Tagesmiete von knapp 90 Cent - wir borgten uns fünf Tische mit 10 Bänken aus - können wir gut leben.
Von Herrn Skoda erhielten wir auch gleich den Schlüssel für das Lager und eine Wegbeschreibung, die wir scheinbar absolut nicht verstanden hatten. Nach einer einstündigen Suche konnte ein Telefonat die Nebel lichten und wir fanden das Lager der Gemeinde in einem Hinterhof der Firma Beyhl. Dort luden wir die fünf Heurigengarnituren in unseren Golf Kombi - ich bin immer wieder begeistert was in das Auto alles reinpasst - und fuhren damit zu unserer Baustelle.
Im Wohnraum befestigten wir eine unserer bunten LED-Streifen an der Decke um auch in der Nacht eine entsprechende Beleuchtung zu haben und sorgten noch einmal für Sauberkeit. Die Getränke kühlten wir mit kaltem Wasser und Crushed Ice von der BP Tankstelle in Traiskirchen. Besonders der Bierkühler war speziell. Wir füllten eine der Mischmaschinen bis zum Rand mit Bierflaschen, Wasser und Eis. So fanden hundert Flaschen darin Platz und warteten auf ihren abendlichen Einsatz. Am Nachmittag stellten wir dann im Haus eine Scheibtruhe mit Eis und Wasser auf in der die Bierflaschen auf ihre Abnehmer warteten. Die antialkoholischen Getränke standen in einem Maurerkübel und auf einem Tisch daneben wurden die Aufstriche und Brote angeboten.
Eine Gleichenfeier ohne Richtbäumchen wäre nicht komplett gewesen, daher machte sich Sabine auf die Suche nach einem entsprechenden Nadelgehölz und wurde beim Baumax fündig. Dort erstand sie eine kleine Zuckerhutfichte im Topf. Da wir beide das Bäumchen nicht für unsere Feier umsägen wollten, holte ich es mit samt dem Wurzelballen aus dem Topf und klemmte es zwischen zwei Hölzern auf eine Latte. Diese fixierten wir an der Hausmauer und schon ragte unser Richtbäumchen über die Dachkante.
Gegen halb fünf kamen dann auch die ersten Gäste. Ehrlich gesagt hätten wir mit mehr Gästen gerechnet, gekommen sind "nur" siebzehn. Aber dafür waren alle die gekommen sind wirklich sehr nette und lustige Leute und darauf kommt es uns eigentlich an. Wir hatten viel Spaß und genossen unsere kleine Feier. Und das Ziel unsere Nachbarn ein bisschen kennen zu lernen ist uns damit auch geglückt. Wir verließen unsere Baustelle mit den letzten Gästen um Mitternacht und sorgten erst am nächsten Tag für Ordnung :-)
Donnerstag, 4. August 2011
Der Pool ist genetzt (3.8.)
Immerhin sind Sabine und ich bei den Arbeiten bei denen wir von niemanden abhängig sind schnell unterwegs. Gestern hatte Sabine einen kurzen Dienst und kam daher am frühen Nachmittag zur Arbeit dazu. Bis dahin hatte ich etwa zwei Drittel der Poolwände mit Baumit KlebeSpachtel und Glasfasernetzen fertig.
Zuvor mussten allerdings alle Einbauteile abgeklebt werden damit sie Gewinde nicht verunreinigt werden konnten. Sind die Gewinde voll, dann wird es ziemlich schwierig die Einbauteile dicht zu bekommen. Sollte irgendwo ein Wasserverlust sein, dann ist das ziemlich schlecht.
Nachdem alles gut verklebt war mischte ich den ersten Kübel voll KlebeSpachtel an und begann eine dünne Schicht auf dem Styropor aufzubringen. Diese zog ich dann in Wellenbewegungen mit einer 10er Zahnspachtel
ab und legte das Netz ein. Mit der glatten Seite der Spachtel drückte ich das Netz in den Kleber und glättete die Oberfläche. Die Netze wurden mit einer Überlappung von etwa fünf Zentimetern geklebt um durchgängige Stabilität zu erhalten. Natürlich legten wir die Netze auch in die Ecken.
Als Sabine dabei war ging alles etwas schneller, da ich bereits die nächsten Flächen vorbereiten konnte während sie die gerade eingelegten Netze eindrückte und glättete.
Wir können auf das Ergebnis glaub ich recht stolz sein, da heute einer der Bauleute meinte dass nicht viel mit dem Vibrationsschleifer
abzuschleifen sei, wir also recht sauber gearbeitet haben.
Zuvor mussten allerdings alle Einbauteile abgeklebt werden damit sie Gewinde nicht verunreinigt werden konnten. Sind die Gewinde voll, dann wird es ziemlich schwierig die Einbauteile dicht zu bekommen. Sollte irgendwo ein Wasserverlust sein, dann ist das ziemlich schlecht.
Nachdem alles gut verklebt war mischte ich den ersten Kübel voll KlebeSpachtel an und begann eine dünne Schicht auf dem Styropor aufzubringen. Diese zog ich dann in Wellenbewegungen mit einer 10er Zahnspachtel
Als Sabine dabei war ging alles etwas schneller, da ich bereits die nächsten Flächen vorbereiten konnte während sie die gerade eingelegten Netze eindrückte und glättete.
Wir können auf das Ergebnis glaub ich recht stolz sein, da heute einer der Bauleute meinte dass nicht viel mit dem Vibrationsschleifer
Oh, war das ein Zimmerer? (3.8.)
Im Zuge der Bautätigkeit haben wir bereits gelernt, dass Zimmerer ziemlich scheue Lebewesen sind. Sie verstecken sich oft wochenlang in ihrem Bau bevor sie heimlich, still und leise auf eine Baustelle kommen um dort die Arbeit zu verrichten. Bis das soweit ist sind sie meist nicht einmal telefonisch auffindbar. Da verkriechen sie sich wohl so tief in ihrem Bau, dass sie ihr Telefon nicht mehr hören können.
Regen mögen Zimmerer überhaupt nicht, daher verlassen sie ihren Bau auch nur wenn es ganz sicher nicht regnet. Sagt der Wetterbericht die Möglichkeit von Schauern voraus, dann ist das Risiko einfach zu groß. Meteorologen sind ihrerseits ein sehr eigenes Völkchen, denn die trauen sich offensichtlich nicht mehr Schönwetter vorherzusagen. Sicherheitshalber prognostizieren die Wetterfrösche daher wohl für jeden Schönwettertag mindestens einen Schauer im Laufe des Tages. Sollte der nicht kommen, sind die Leute glücklich und sagen: "Jö schau, hat gar nicht geregnet heute!" und fallen doch ein paar Tropfen vom Himmel, dann gibt es wenigstens keine Froschschenkelsuppe.
Somit sorgten die übervorsichtigen Wetterfrösche für das komplette Fernbleiben der Zimmerer, auch an Tagen an denen auf unserer Baustelle kein einziger Regentropfen fiel.
Gestern gelang es uns allerdings einige dieser extrem menschenscheuen Zimmerer zu erblicken. Da Wetterbericht passte trauten sie sich auf unsere Baustelle und waren durchaus motiviert ein bisschen was zu arbeiten. Eine Motivation die sich nur wenige Minuten nach der Ankunft bereits wieder verflüchtigte, weil der Kompressor für die Klammerpistole nicht ansprang. Beim Kompressor war einer der Zylinderköpfe gerissen, also keine Chance auf Besserung. Ein Anruf beim Chef brachte allerdings nicht den erhofften Baustopp für die Zimmerer, sondern die Anweisung mit der Hand zu nageln. So begannen sie kurz vor neun Uhr mit der Arbeit am Dach. Also etwa zwei Stunden später als die Bauarbeiter immer begannen.
Ich musste auf den Installateur warten, der sich für neun Uhr ankündigte, es aber offensichtlich nicht schaffte die vereinbarte Zeit einzuhalten. Meine Mutter war in der Zwischenzeit so nett und kümmerte sich darum, dass wir vom Zgonc einen Leihkompressor erhielten, damit die Arbeiten zumindest halbwegs zügig voranschreiten könnten.
Nach einer Stunde harter Arbeit am Dach gönnten sich die Arbeiter eine halbstündige Bierpause. Bis zur Mittagspause hatten die sie dann allerdings bereits die Nordseite des Daches mit Latten geschlossen und den größten Teil der Isolierung aufgebracht. Somit keimte in mir die Hoffnung, dass sie das Dach bis zum Abend geschlossen haben werden.
Irgendwie war aber nach der einstündigen Mittagspause die Luft raus, da sie danach verhältnismäßig wenig weiter brachten. Also schnappten sie sich ein Bier und machten am Nachmittag wieder eine etwa halbstündige Bierpause. Meine Mutter dachte, dass sie die Arbeiter dazu bewegen könnte etwas länger zu bleiben und das Dach einmal zu schließen. Dabei blieb es jedoch beim Versuch, dem die Zimmerer sehr gut widerstehen konnten. Sie würden ja schließlich schon am Donnerstag wieder kommen. Nach effektiv fünf Stunden Arbeit packten sie daher zusammen und trollten sich wieder in Richtung Zimmererhöhle, in der sie sich heute wieder versteckt halten da es ja wie immer regnet. Angeblich wollen sie morgen wieder kommen....ich bin gespannt.
Ein wenig verärgert bin ich allerdings über die Tatsache, dass Leute die vom Schönwetter derart abhängig sind, an trockenen Tagen nicht einfach etwas früher kommen und etwas später gehen. Fünf Stunden reine Arbeitszeit sind immerhin um knapp vier Stunden weniger als die Bauarbeiter erbringen. Eine Arbeitsauffassung die auch im Bezug auf's Trinkgeld eher kontraproduktiv ist.....so gibt's nix!
Regen mögen Zimmerer überhaupt nicht, daher verlassen sie ihren Bau auch nur wenn es ganz sicher nicht regnet. Sagt der Wetterbericht die Möglichkeit von Schauern voraus, dann ist das Risiko einfach zu groß. Meteorologen sind ihrerseits ein sehr eigenes Völkchen, denn die trauen sich offensichtlich nicht mehr Schönwetter vorherzusagen. Sicherheitshalber prognostizieren die Wetterfrösche daher wohl für jeden Schönwettertag mindestens einen Schauer im Laufe des Tages. Sollte der nicht kommen, sind die Leute glücklich und sagen: "Jö schau, hat gar nicht geregnet heute!" und fallen doch ein paar Tropfen vom Himmel, dann gibt es wenigstens keine Froschschenkelsuppe.
Somit sorgten die übervorsichtigen Wetterfrösche für das komplette Fernbleiben der Zimmerer, auch an Tagen an denen auf unserer Baustelle kein einziger Regentropfen fiel.
Gestern gelang es uns allerdings einige dieser extrem menschenscheuen Zimmerer zu erblicken. Da Wetterbericht passte trauten sie sich auf unsere Baustelle und waren durchaus motiviert ein bisschen was zu arbeiten. Eine Motivation die sich nur wenige Minuten nach der Ankunft bereits wieder verflüchtigte, weil der Kompressor für die Klammerpistole nicht ansprang. Beim Kompressor war einer der Zylinderköpfe gerissen, also keine Chance auf Besserung. Ein Anruf beim Chef brachte allerdings nicht den erhofften Baustopp für die Zimmerer, sondern die Anweisung mit der Hand zu nageln. So begannen sie kurz vor neun Uhr mit der Arbeit am Dach. Also etwa zwei Stunden später als die Bauarbeiter immer begannen.
Ich musste auf den Installateur warten, der sich für neun Uhr ankündigte, es aber offensichtlich nicht schaffte die vereinbarte Zeit einzuhalten. Meine Mutter war in der Zwischenzeit so nett und kümmerte sich darum, dass wir vom Zgonc einen Leihkompressor erhielten, damit die Arbeiten zumindest halbwegs zügig voranschreiten könnten.
Nach einer Stunde harter Arbeit am Dach gönnten sich die Arbeiter eine halbstündige Bierpause. Bis zur Mittagspause hatten die sie dann allerdings bereits die Nordseite des Daches mit Latten geschlossen und den größten Teil der Isolierung aufgebracht. Somit keimte in mir die Hoffnung, dass sie das Dach bis zum Abend geschlossen haben werden.
Irgendwie war aber nach der einstündigen Mittagspause die Luft raus, da sie danach verhältnismäßig wenig weiter brachten. Also schnappten sie sich ein Bier und machten am Nachmittag wieder eine etwa halbstündige Bierpause. Meine Mutter dachte, dass sie die Arbeiter dazu bewegen könnte etwas länger zu bleiben und das Dach einmal zu schließen. Dabei blieb es jedoch beim Versuch, dem die Zimmerer sehr gut widerstehen konnten. Sie würden ja schließlich schon am Donnerstag wieder kommen. Nach effektiv fünf Stunden Arbeit packten sie daher zusammen und trollten sich wieder in Richtung Zimmererhöhle, in der sie sich heute wieder versteckt halten da es ja wie immer regnet. Angeblich wollen sie morgen wieder kommen....ich bin gespannt.
Ein wenig verärgert bin ich allerdings über die Tatsache, dass Leute die vom Schönwetter derart abhängig sind, an trockenen Tagen nicht einfach etwas früher kommen und etwas später gehen. Fünf Stunden reine Arbeitszeit sind immerhin um knapp vier Stunden weniger als die Bauarbeiter erbringen. Eine Arbeitsauffassung die auch im Bezug auf's Trinkgeld eher kontraproduktiv ist.....so gibt's nix!
Die Treppe (2.8.)
Jedes Mal wenn wir in das Obergeschoss wollten, mussten wir uns halsbrecherisch über alte Aluleitern hinauf hangeln. Vor allem mit Maschinen in der Hand war das ziemlich mühsam. Irgendwie ist im Laufe der Evolution die Geschicklichkeit unserer Vorfahren auf der Strecke geblieben. Schließlich würden Affen wohl kaum so herumtänzeln auf dem Weg nach oben :-)
Um diesem Problem entgegen zu wirken beschlossen wir uns eine Behelfstreppe zu kaufen. Im Bauhaus haben wir so eine Treppe mal im Vorbeigehen gesehen und fanden sie mit 89,- Euro auch nicht übertrieben teuer. Außerdem würde Sabine über ihren Arbeitgeber ja noch zehn Prozent Nachlass bekommen.
Wir fuhren also zum Bauhaus und stellten zuerst fest, dass die Treppe nur 270cm hoch reichen würde. Wir benötigten aber 315cm. Die fehlenden Zentimeter könnten wir mit Schalungsbrettern ergänzen, alles kein Problem. Bevor wir die Treppe zur Kassa schleppten, fragten wir an der Information noch nach dem Rabatt. Diesen würden wir bekommen, wenn Sabine einen Nachweis für ihre Anstellung erbringen könnte. Na klar! Schließlich hat man ja immer einen Dienstausweis in der zerfetzten Baujeans.
"Ok. Heute also keinen Rabatt. Dann lassen wir das mit der Treppe aber auch, schließlich wollen wir ja kein Geld verschenken."
Wir setzten uns ins Auto und fuhren zur Baustelle zurück. Es war bereits vier Uhr und unseres Erachtens zu spät um mit dem Netzen des Pools zu beginnen, allerdings auch zu früh um ganz aufzuhören. Also suchten wir nach einem Projekt. "Es kann ja nicht so schwer sein eine Treppe zu bauen!"
So begannen wir alte Schalungsbretter zusammen zu tragen und packten die Stichsäge
und den Akkuschrauber
aus. Die längsten und massivsten Schalungsbretter verwendeten wir als Wangen für die Treppe und sägten sie an der Unterkante schräg ab um sie auf einem weiteren Brett zu fixieren. An den oberen Enden sägten wir eine Kante für die Zwischendecke aus um die Treppe oben ebenfalls auf einem Brett zu fixieren. Nun schnitten wir uns zwölf Bretter auf eine Breite von 50 Zentimetern und verschraubten sie jeweils mit einem Abstand von 25 Zentimeter mit den Wangen. Zusätzlich montierten wir unter jeder Stufe zwei 5x5cm Staffelhölzer um zusätzliche Stabilität zu erhalten.
Die so entstandene Treppe ist zwar ziemlich steil, aber für die Baustelle bestens geeignet, weil sie kaum Platz wegnimmt.
Natürlich erhielt die Treppe auch noch einen Handlauf und eine Absturzsicherung, damit wir auch mal mit unseren Kids hinauf gehen können. Für den Handlauf schraubten wir einfach fünf Staffelhölzer auf die äußere Treppenwange und montierten darauf schmale Schalungsbretter.
Neben der Treppe montierten wir oben dann auch noch ein Geländer um etwaige Besucher unserer Baustelle vor Abstürzen zu bewahren. Sonst steigt womöglich noch jemand auf der falschen Seite ab ohne unsere tolle Treppe zu benützen.
Um diesem Problem entgegen zu wirken beschlossen wir uns eine Behelfstreppe zu kaufen. Im Bauhaus haben wir so eine Treppe mal im Vorbeigehen gesehen und fanden sie mit 89,- Euro auch nicht übertrieben teuer. Außerdem würde Sabine über ihren Arbeitgeber ja noch zehn Prozent Nachlass bekommen.
Wir fuhren also zum Bauhaus und stellten zuerst fest, dass die Treppe nur 270cm hoch reichen würde. Wir benötigten aber 315cm. Die fehlenden Zentimeter könnten wir mit Schalungsbrettern ergänzen, alles kein Problem. Bevor wir die Treppe zur Kassa schleppten, fragten wir an der Information noch nach dem Rabatt. Diesen würden wir bekommen, wenn Sabine einen Nachweis für ihre Anstellung erbringen könnte. Na klar! Schließlich hat man ja immer einen Dienstausweis in der zerfetzten Baujeans.
"Ok. Heute also keinen Rabatt. Dann lassen wir das mit der Treppe aber auch, schließlich wollen wir ja kein Geld verschenken."
Wir setzten uns ins Auto und fuhren zur Baustelle zurück. Es war bereits vier Uhr und unseres Erachtens zu spät um mit dem Netzen des Pools zu beginnen, allerdings auch zu früh um ganz aufzuhören. Also suchten wir nach einem Projekt. "Es kann ja nicht so schwer sein eine Treppe zu bauen!"
So begannen wir alte Schalungsbretter zusammen zu tragen und packten die Stichsäge
Die so entstandene Treppe ist zwar ziemlich steil, aber für die Baustelle bestens geeignet, weil sie kaum Platz wegnimmt.
Natürlich erhielt die Treppe auch noch einen Handlauf und eine Absturzsicherung, damit wir auch mal mit unseren Kids hinauf gehen können. Für den Handlauf schraubten wir einfach fünf Staffelhölzer auf die äußere Treppenwange und montierten darauf schmale Schalungsbretter.
Neben der Treppe montierten wir oben dann auch noch ein Geländer um etwaige Besucher unserer Baustelle vor Abstürzen zu bewahren. Sonst steigt womöglich noch jemand auf der falschen Seite ab ohne unsere tolle Treppe zu benützen.
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