Dienstag, 31. März 2015

Die Küchenrückwand

Was lange währt wird endlich gut. So, oder so ähnlich könnte man den Werdegang unserer Küche bezeichnen.

Nachdem wir uns vor knapp sechs Monaten endlich dazu durchringen konnten die Glasrückwände für die Küche zu bestellen, konnte sich der beauftragte Glaser gestern endlich dazu durchringen, diese auch zu liefern und zu montieren. Eigentlich glaubten Sabine und ich nicht mehr daran die Rückwände zu bekommen. Viel zu surreal war der Gedanke, nach sechs Monaten doch noch ein Licht am Ende des Handwerkertunnels zu sehen.

Aber nun ist es soweit und die Rückwände sind endlich abwischbar und sauber. Sowohl beim Waschbecken als auch auf der Seite der Kochinsel, wo es bereits Flecken an der weißen Wand vom Kochen und Backen gab. Die anthrazitfarbenen Berker Steckdosen machen sich auf dem weißen Lacobel-Glas sehr gut.

Außerdem hat der Glaser es geschafft die riesigen Niveauunterschiede unserer viel zu natürlichen Arbeitsplatte auszugleichen.

Nun fehlen nur noch die Glasplatten, die uns als Lampen dienen sollen. Die werden angeblich am kommenden Donnerstag montiert.

Donnerstag, 19. März 2015

Kryolipolyse

So, jetzt werde ich mal ganz Offtopic. Leser meines Blogs haben vermutlich schon mitbekommen, dass ich ab und zu etwas vom Thema Hausbau abkomme. Meisten geht es dabei um Bücher oder um Fitness.

Heute springe ich in einen Bereich, der so weit weg vom Hausbauen ist, wie er nur sein kann. Die Vernichtung meiner lästigen Fettpölsterchen beschäftigt mich in diesem Post besonders.

Möglicherweise ist euch ja schon aufgefallen, dass ich seit Jahren versuche etwas für meinen midlife-kritisch aus der Form geratenen Körper zu tun. Dabei ging ich wie ein Irrer im Morgengrauen Laufen, zu Zeiten wo pubertierende Jugendliche gerade das Licht abdrehen, oder ließ mich von diversen Fitness-Apps täglich zu Bauchmuskeltraining und Push-Ups drängen. Das Alles brachte auch durchaus Erfolge. Vor allem in Kombination mit einer ketogenen Diät purzelten die Kilos so richtig.

Das war alles sehr erfreulich, doch ein bitterer Beigeschmack blieb trotzdem, nämlich das überschüssige Fettgewebe, das sich partout nicht zurück bilden wollte. Ab einem gewissen Alter ist das Bindegewebe nicht mehr so frisch und der Stoffwechsel bereits etwas träger. Genau hier kam mir die Hornbach-Werbung in den Sinn: 'Mach es zu deinem Projekt!'

Also machte ich mein Körperfett zu meinem Projekt, und suchte nach Möglichkeiten ohne Operation Fett zu verlieren. Nach langer Recherche blieb ich letztendlich bei der Kryolipolyse hängen, und buchte einen Termin in einem Studio in unserer Nähe. Es wäre nun kein Projekt, wenn ich die Vorbereitung, Behandlungen und Fortschritte nicht in irgend einer Form festhalten würde. Also schrieb ich mal wieder ein kleines Büchlein, in dem ich meine Erkenntnisse über die Vorgangsweise, die Vorgänge im Körper, etwaige Nebenwirkungen und vor allem die Behandlungsfortschritte berichte.

Mir war wichtig, einmal die Erfahrungen einer realen Person wiederzugeben, denn bei allen Berichten über die Kryolipolyse, hatte ich den Verdacht, dass hier nicht ganz ehrlich vorgegangen wurde. Es wird selten berichtet wie viele Behandlungen und wie viel Zeit zwischen den Vorher- und den Nachher-Fotos liegen. Oft sehen sich die Körper nicht mal annähernd ähnlich. Daher startete ich diesen Selbstversuch und begann wieder einmal damit, meine Erfahrungen schriftlich festzuhalten und anderen zugänglich zu machen.

Seit 24.3.2015 ist Teil 1 meines Projektbegleiters zur Kryolipolyse auf Amazon als eBook erhältlich. Darin beschreibe ich grob die Vorgänge im Körper, die Wirkungsweise und Nebenwirkungen der Methode. Zudem findet sich im ersten Teil auch die Ausgangssituation in Wort und Bild.

Etwa Mitte Mai wird es ein Update mit Zwischenergebnissen geben. Für Besitzer des Amazon Kindle, oder der Kindle App, die das Buch gekauft haben, sind die Aktualisierungen natürlich kostenlos. Nach Projektabschluss, der in etwa Mitte Juli sein wird, veröffentliche ich dann die komplette Ausgabe mit Messwerten, Bildern und einer Beschreibung der Entwicklung. Dann wird es auch eine gedruckte Version für alle eBook-Verweigerer geben.

Freitag, 27. Februar 2015

DANA-Motion beruhigt.

Ich schrieb bereits über unser Problem mit dem DANA-Motion System. Spannungen im Gestänge in Verbindung mit einem Spiel von etwa einem halben Millimeter bei der Befestigung an der Führung führen bei uns dazu, dass die Arme des Motion-Systems laut knacken wenn die Türen geschlossen oder geöffnet werden.

Das ist auf Dauer unerträglich, da vor allem in der Nacht jedes Mal wenn ein Familienmitglied auf dem Weg zur Toilette ist, alle anderen durch die Knackerei geweckt werden.

DANA zeigte sich hier leider nicht kooperativ und begnügte sich damit uns mitzuteilen, dass es bei dem DANA Motion System aus unserem Modelljahr (2012) eben so sei und es hier auch keine Lösung gäbe. Wunderbar!

Gestern versuchte ich nun wieder etwas Neues und schaffte es damit erstmals das Knacken weg zu bekommen.

Ich kaufte mir 12er Dübel, die passen vom Durchmesser perfekt um die etwas zu langen Schrauben der Führung, und schnitt jeweils Ringe von etwa 0,5 bis maximal 1 mm Dicke ab. Es ist nicht ganz leicht so dünne Scheibchen mit einem Stanley-Messer abzuschneiden, aber es funktioniert. Diese Ringe setzte ich zwischen den Arm und dem Führungsklötzchen im Türstock ein. Dadurch kann sich der Arm nun nicht mehr vertikal bewegen und das Knacken ist weg.

Da der Kunststoffring nun zwischen den beiden Metallteilen sitzt ist statt dem Knacken nun ein dezentes Schleifgeräusch zu hören, aber damit können wir gut leben. Ich versuche auf den neuen Erkenntnissen aufzubauen, um vielleicht eine noch bessere Lösung für das Problem zu finden.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Der Winter 2014/15 war am 7. Jänner

Eine geschlossene Schneedecke ist mittlerweile ein ganz seltenes Vergnügen in unseren Breitengraden.

Diesmal war es am 7.1.2015 soweit. Unser Garten erstrahlte in samtigen weiß. Allerdings war bereits am nächsten Tag, nach einem Wärmeeinbruch, alles wieder weg und der Rasen saftig grün.


Montag, 1. Dezember 2014

Die Weihnachtsbeleuchtung 2014

Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtszeit. Und natürlich muss auch der Garten ein Wenig im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen.

Allerdings wird die Lichtausstattung mit jedem Jahr etwas kleiner, denn immer wieder gibt die eine

oder andere Lichterkette den Geist auf und es ist derzeit leider kein Budget für Neuanschaffungen vorhanden. Also mussten die vorhandenen Mittel für die Illumination reichen.

Im Wohnzimmer steht wie schon im vergangenen Jahr der Geschenkpäckchen-Dreier und an der großen Scheibe klebt eine sparsame LED-Lichterkette die das Wandtattoo ordentlich zur Geltung bringt.

Im Garten steht wieder der Rentier-Schlitten der mittlerweile von diversen Metallstäben gestützt werden muss, weil so ziemlich jedes Bein des Rentiers gebrochen ist, und der Schneemann der etwas Farbe ins Spiel bringt. Eher ärmlich wirkt die Lichterkette die sich um die Spitzen der Thujen schlingt.

Vielleicht ergattere ich noch irgendwo etwas Günstiges um noch etwas mehr Licht in den Garten zu bringen.

Freitag, 31. Oktober 2014

Halloween Deko 2014

Halloween ist vorbei und wir schafften es auch dieses Jahr wieder mit kleinem Aufwand viel zu erreichen. Es ist uns immer ein besonderes Vergnügen unseren Kindern, Gästen und den Kindern die in der Siedlung Süßigkeiten sammeln gehen ein bisschen was zum Anschauen zu bieten.

Dieses Jahr gab es ein Grab im Hochbeet an dessen Grabstein sich unser kleines Skelett anlehnte. Der Grabstein  aus Styropor ist mittlerweile über zehn Jahre alt und stammt von Amazon. Dazu kam noch eine Grabkerze und eine Pflanze aus den Restbeständen des Sommers. Ich glaube es war irgend ein Unkraut :-)

Gleich bei der Einfahrt hatten wir ein zweites Grab eingerichtet bei dem lediglich eine Pflanze und eine Kerze neben dem Grabstein standen. Weniger ist in diesem Fall mehr.

Eine weitere Attraktion im Außenbereich war mit Sicherheit der angedeutete
Sensen-Mord auf der Straße und in der Einfahrt. Die Sense war bei unserem Postkasten montiert und mit selbst gemachtem Blut aufgemotzt. Das Blut war eine Mischung aus rotem Beeren-Tee (gibt ein etwas dünkleres Rot), etwas rote Lebensmittelfarbe, Wasser und etwas Gelatine. Durch die Gelatine erhielt das Blut eine etwas dickflüssigere Konsistenz, allerdings hätte ich auf einen Liter Blut vier Blatt Gelatine geben können. Unseres war etwas zu dünnflüssig.

Für die Mordszene legte ich mich auf die Straße und ließ Sabine die Umrisse mit Kreide aufmalen. Danach füllte ich eine große Spritze (bekommt man im Fachhandel zB. zur Füllung von Ernährungsbeuteln) mit dem Blut und torkelte die Straße entlang. Dabei drückte ich immer wieder auf die Spritze um Blut aus der 'Halsschlagader' spritzen zu lassen. An meinem 'Sterbeort' angekommen ließ ich das Blut auf Halshöhe auf die Straße laufen. Leider ist unsere Straße ziemlich abschüssig, was dazu führte, dass das Blut nicht am Platz blieb sondern den Weg der Schwerkraft nahm.


Als nächstes nahm ich etwas UV-Farbe, mischte sie mit Wasser an und verspritze sie in unserer
Einfahrt. Die Farbe konnte man im Dunkeln nicht sehen. Erst wenn man näher trat und ein Bewegungssensor eine Schwarzlichtlampe einschaltete sah man das Spritzmuster in CSI-Manier am Boden.


Damit für die vorbeiziehenden Kinder auch ein Bisschen Stimmung aufkam, lief unser Music Angel mit Haunted House Sounds in der Schleife. Der kleine USB-Lautsprecher ist perfekt dafür geeignet, da er mit Akku läuft und gut zu verstecken ist.

Als besondere Attraktion haben wir auch dieses Jahr wieder unsere Nebelmaschine in den Garten gestellt. Durch die feuchte Abendluft hielt sich der Nebel sehr gut und wurde nicht komplett vom Wind verblasen. Normaler Weise muss man bei diesen Maschinen einen Knopf am Controller drücken um Nebel zu erzeugen. Ich klemmte einfach eine kleine Zwinge auf den Knopf damit er dauerhaft gedrückt wurde. Jedes Mal wenn die Maschine aufgeheizt war, wurde dadurch Nebel produziert. Für einen Abend benötigt man ungefähr 2,5 Liter Nebelfluid.
Außerdem loderte ein Feuer in unserer Feuerschale und natürlich stand auch der eine oder andere Kürbis im Garten.


Im Haus selbst dekorierte Sabine.

Der Esstisch, der Couchtisch und der Sessel im Vorzimmer wurden mit schwarzem Tuch verhangen. Grabkerzen zierten nahezu jede Ecke im Erdgeschoß und Spinnweben hingen von den Lampen, den Vorhängen und am Spiegel.

Auch im Wohnzimmer gab es einen Grabstein und Ratten, Raben und Eulen. Im Haus kam wie auch im Garten Deko zum Einsatz, die über die Jahre angesammelt wurde. Immer wieder greifen wir zu, wenn wir etwas sehen was zu unserem Style passen könnte.

Erst heuer kamen aus dem Tim Burton-Klassiker 'Nightmare before Christmas' 'Jack Skellington'-Kerzenleuchter und Leuchte dazu.



Schwarze Steine, dunkle Tücher und kleine Totenkopf-Kerzen rundeten das Bild im Vorzimmer ab.
Mit den weißen Möbeln entstand ein cooler Kontrast. Jetzt kommen noch ein paar Bilder von der Innen-Deko:


Das Halloween-Gästebuch ist ein absolutes Highlight.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Der Winter kommt!

Dieses Jahr dachte ich, dass wir länger Holz auskommen würden als letztes Jahr. Schließlich wurde die Solaranlage vor dem Sommer in Stand gesetzt und brachte bessere Erträge als je zuvor. Leider machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn nach einer Woche Wolken und Nebel war der Speicher so gut wie kalt. Gerade mal 35° Celsius hatte das Wasser in der Mitte des Speichers. Ganz oben waren es noch knapp über 40°. Es wurde also bereits so kühl, dass die Erwärmung des Duschwassers gefährdet war.

So blieb und leider nichts anderes übrig als auch in diesem Jahr wieder genau am 26.10. die Heizperiode zu eröffnen. Ich bin schon gespannt ob der Winter dieses Jahr wirklich so kalt wird und wo wir unseren Verbrauch halten können. rund 1,3 Tonnen Holzbriketts vom letzten Winter waren schon eine Ansage.



Außerdem wurden am vergangenen Wochenende der Pool und die Bewässerungsanlage eingewintert.
Wir ließen dazu ungefähr ein Drittel des Wassers aus dem Schwimmbecken ab, um unter die oberen Einlaufdüsen zu kommen. Dadurch blieb über dem Scheinwerfer eine Wasserschicht von ca. 30 Zentimeter was reichen sollte damit der Scheinwerfer nicht vom Eis zerstört wird. Die Ventile wurde alle geöffnet damit das restliche Wasser aus dem Kreislauf ablaufen konnte. Ein kleines Problem hatten wir mit der abzulassenden Wassermenge. Immerhin wurden etwa zehn Kubikmeter Wasser abgepumpt. Diese
Wassermenge wird bei uns in die Zisterne geleitet und sollte, wenn diese voll ist im angrenzenden Sickerschacht ins Erdreich versickern. Das war an Betracht der hohen Regenmengen der letzten Wochen allerdings nicht so leicht, denn die Zisterne war voll und der Erboden kann kaum noch Wasser aufnehmen, daher sprudelte es in kürzester Zeit aus dem Zisternen-Deckel heraus. Ich musste die Zisterne öffnen und mit einer zweiten Pumpe, die weitaus weniger Leistung hat als die Umwälzpumpe des Pools, das Wasser loswerden. Nach einigen Stunden war aber auch das erledigt.

Um die Bewässerung still zu legen griff ich auf mein Wissen aus dem vergangenen Herbst zurück. Es hatte sich bewährt die Leitungen mittels Luftdruck zu entwässern. Den dazu notwendigen Adapter baute ich mir ja bereits letztes Jahr. Heuer musste ich nur noch den Adapter anstecken, den Kompressor starten und die einzelnen Bewässerungskreise nach einander öffnen. Nach etwa zwanzig Minuten zischte aus allen Öffnungen fast nur noch Luft raus und ich konnte das Einwintern abschließen.