Mittwoch, 29. Februar 2012

Der neue Installateur (22.1.2012)

Regelmäßige Besucher unseres Blogs wissen, dass wir einige Probleme mit unserem alten Installateur hatten. Noch schwieriger gestaltete sich die Suche nach einem neuen der die angefangenen Arbeiten fertig stellen würde. Schließlich wollte keiner die Haftung für den Pfusch eines anderen Installateurs übernehmen.


Glücklicherweise fanden wir doch einen und erhielten gleich bei seinem ersten Besuch einen ordentlichen Dämpfer. "Die Anschlüsse am Speicher sind Messing mit Grauguss gemischt und müssen raus, sonst korrodieren die Anschlüsse und die Leitungen zwischen Speicher und Ofen müssen getauscht werden. Ein flexibles Rohr für die Vorlaufleitung des Ofens wird in der Zwischendecke zu vibrieren beginnen und früher oder später undicht werden."

Na so ein Spaß. Nicht nur dass uns der alte Gauner versetzte, jetzt können wir einen Teil der erledigten Arbeiten nochmal machen lassen.

Die Leitungen zum Ofen - die zwei Leitungen rechts im Bild - sind nun mit Kupferrohren statt dem Flexrohr und einer normalen Wasserleitung ausgeführt. Außerdem gibt es jetzt ein Entlüftungsventil.

Auch der Ausgleichsbehälter für den Speicher ist montiert und angeschlossen. Da wir auf dem Podest des Speichers noch Platz dafür hatten  konnte unser neuer Installateur das gute Stück auch noch vor den Estricharbeiten machen. Allerdings wird es natürlich etwas schwerer an dieser Stelle nachher Fliesen zu verlegen, aber es ist ja nur der Technikraum, da nehmen wir ein paar unschönere Lösungen schon mal in Kauf.
Zu guter Letzt war im Heizraum dann auch noch die Solarstation zu tief unten montiert wodurch eine Entlüftung problematisch geworden wäre. Auch diese ist jetzt besser platziert, wodurch wir als zusätzlichen 'Bonus' eine freie Wand erhielten an der wir ein Regal anbringen können.


Damit die Trockenbauer weiter machen können musste das Unterputzgestell des Urinals getauscht und die Unterputzarmaturen im oberen Bad richtig moniert werden.

Der Unterschied zum letzten Gestell liegt in der Spülung. Bei dem aktuellen Geberit-Modell wird die Spülung über einen Taster betätigt. Das Wasser läuft dann von hinten in das Urinal ein. Dadurch passt es perfekt zu unserem Ideal Standard Connect Urinal.
Nach vier Monaten Wartezeit war dann auch die Unterputz-Montageeinheit des Grohe Automatic-Mischers endlich da.

Dieses tolle Ding wird in Zukunft für einen Hauch von Luxus in unserer Toilette sorgen, da wir uns wie im Nobelrestaurant berührungslos die Hände waschen können.


Im Obergeschoss hat er eben die beiden Waschtischarmaturen korrigiert und auch gleich die abgeknickten Wasserleitungen begradigt. Danach kümmerte er sich um die Badewannen-Armatur deren Unterputzeinheit komplett schief und viel zu tief in der Wand eingebaut war und kümmerte sich um den oberen Heizkreisverteiler der sich in der Trockenbauwand zum Gästezimmer befindet. Alles in allem führte der Ersatzmann innerhalb einer Woche Arbeiten durch für die der alte Installateur, der dessen Männer über 14 Wochen benötigten.






Der Leerrohrwahnsinn (6.1.2012)

Lange hat es gedauert, aber jetzt wird der Blog wieder aktualisiert. Über Weihnachten konzentrierte ich mich auf die Fertigstellung meines Romans 'BAUhERrNOPFER' der ja seit Anfang Februar recht erfolgreich auf Amazon verkauft wird. Die Winterpause auf de Baustelle kam mir da gerade recht.

Bis zum 23. Dezember wurden vom Bau-Team noch Abschlussarbeiten am Innenputz und das Flämmen der Fundamentplatte gemacht. Außerdem kam am Vormittag des 23.12. auch noch die Lieferung mit den fehlenden Armaturen, dem Urinal-UP-Gestell, den Toiletten, dem Urinal und der Badewanne vom Badshop.


Danach war bis zur zweiten Jännerwoche Ruhe auf der Baustelle. Lediglich die Leerverrohrung für die Elektroleitungen wurden von uns verlegt, da wir nicht wussten wann die Estrichfima kommen wird um die Ausgleichsschicht zu beschütten. Auf dem Foto sind die Rohre für die Schlafräume im Obergeschoss zu sehen. Für die Busverkabelung kommt da schon einiges zusammen.

Leider wussten wir nicht, dass die Rohre mit Kleber am Boden befestigt werden sollten bevor die Ausgleichsschicht beschüttet wird damit sie nicht aufschwimmen. Mal schau'n wie schwer es jetzt wird die Dämmplatten für die Fußbodenheizung zu verlegen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die Eingangstüre (6.12.)

Nachdem wir uns ja über Lackfehler in der Oberfläche der Eingangstüre beschwerten, holte Josko die Türe ab um sie im Werk zu überarbeiten.

Die Fehler waren zugegebener Maßen nicht besonders schrecklich gewesen, allerdings kostete die Türe auch über 3.000 Euro, also sollte sie eigentlich perfekt sein.

Nachdem die Oberfläche nun Überarbeitet wurde ist sie frei von Lackfehlern und sieht wirklich besser aus. Aus unserer Sicht ist Josko vorbehaltlos zu empfehlen. Top-Qualität und Top-Service.

Der Trockenbau (6.12.)

Das Trockenbau-Team wurde ja wegen der Putzarbeiten ein wenig aufgehalten und musste sich gestern Ersatzarbeiten suchen. Heute konnte sie jedoch voll loslegen und taten dies auch.

 Mittlerweile stehen bereits die Wand zur Speis und die Wand zwischen Büro und Wohnzimmer komplett inklusive Dämmung und Leerverrohrung. Die Metallständer für die Wand zwischen Technikraum und Badezimmer im Erdgeschoß ist auch bereits fertig. Die untere Toilette ist schön verbaut, wodurch wir einen guten Platz für ein Regal erhielten.


Im Obergeschoß begannen die Trockenbauer danach mit der Beplankung des Dachstuhles nachdem die Bauarbeiter ihre Putzarbeiten für heute beendeten. Auch hier legen sie ein Mördertempo vor.

Beide Kinderzimmer waren in den Schrägen bereits fertig und im "Südflügel" war ebenfalls bereits ein großer Teil der Platten am Dachstuhl befestigt.

Der Innenputz (6.12.)



Seit einer Woche steht vor unserem Haus bereits der Silo mit dem Innenputz und wartet darauf eingesetzt zu werden.

Heute hat Georg mit seiner Partie endlich mit dem Innenputz angefangen. Bereits am ersten Tag ist ganz schön was weiter gegangen, da bereits sämtliche Ziegelwände im Obergeschoß verputzt wurden. Wenn die Maschinen einmal laufen, dann gibt es kein Halten mehr. Es sind eben immer die Vorbereitungsarbeiten die enorm viel Zeit kosten.

Da wir zur Beheizung der Hauses eine Heizkanone anschafften und brav 33kg Gasflaschen aus dem nahe gelegenem Messer- Gaswerk ankarren, konnten die Bauarbeiter auch bereits mit dem Glätten der Wände beginnen. Dies wurde möglich, da der Putz auf Grund der Wärme besser anziehen konnte.

Die Lüftungsanlage (5.12.)

Gestern kam unser Trockenbau-Team um die Zwischenwände im Obergeschoß aufzustellen. Leider kamen sich damit die Bautrupps in die Quere, da im Obergeschoß zudem am Innenputz gearbeitet wurde, weil sich ja wegen der Erkrankung des Poliers auch hier Zeitverschiebungen ergaben.


Sie entschieden sich also kurzfristig ihren Arbeitsbereich nach Unten zu verlegen und begannen dort mit den Trockenbauarbeiten. Allerdings musste zuvor die Lüftungsanlage montiert werden, damit die Wände korrekt eingerichtet werden konnten.

Als erstes wurde die Lüftungsanlage - der RecovAIRator - an die Decke des Technikraumes geschraubt und die Zu- und Abluftschläuche wurden durch die Außenwände geführt. Danach montierten die Trockenbauer die Schalldämpfer und Verteilerkästen an die Decke, bevor sie die Lüftungsrohre aus den verschiedenen Räumen des Hauses in den Technikraum führten.

Die Lüftungsauslässe im Obergeschoß hatte ich ja bereits montiert, die im Erdgeschoß wurden erst gestern - gemeinsam mit der restlichen Lüftungsanlage - montiert. So haben wir nun Abluftrohre in der Küche, den Bädern und dem Schrankraum und Zuluftrohre in den Schlafzimmern, dem Büro und dem Wohnzimmer. Insgesamt ist die Abluftbilanz gleich der Zuluftbilanz.

Die Lüftungsschläuche schauen aus als wäre Medusa persönlich bei uns eingezogen.

Die Grabearbeiten (29.11.)

Am Dienstag kam wie versprochen der Bagger vom Baumeister Moser mit dazugehörigem Fahrer. Dieser war zuerst einmal schlichtweg verzweifelt. Warum?
Tja, offensichtlich hatte er die Information, dass er nur ein Kanalrohr freilegen müsste und daneben ein Loch für eine Zisterne und einen Sickerschacht zu graben hätte.

Als er sich auf unserem Grundstück umsah, fielen im gleich die etwa 20 Kubikmeter Erde auf die just an der Stelle lagen an der sich am nächsten Tag die Grube für oben erwähnte Elemente befinden sollte. So musste er zuerst den Erdhaufen um unser Haus herum an die Hinterseite verfrachten. Dazu fasste er das Aushubmaterial mit dem Greifer des LKWs, lud Stück für Stück das Material auf, schob an unserem Pool vorbei in den hinteren Bereich des Grundstücks und lud dort mit dem Kipper wieder ab. Anschließend planierte er die Erdhaufen mit dem Bagger, damit ein Durchfahren weiterhin möglich wäre.


Als der riesige Erdhügel verschwunden war, waren fast zwei Tage vergangen und auch der Polier schon eingetroffen (Georg hatte eine schwere Grippe erwischt und so war jeder Tag den er länger zuhause bleiben konnte ein Gewinn für seine Gesundheit). Gemeinsam mit dem Baggerfahrer machte sich Georg auf die Suche nach dem Kanalrohr. Dieses wäre - laut Auskunft der Gemeinde - 24,4 Meter vom Mittelpunkt des Kanalschachtes 3751 an der nächsten Straßenkreuzung entfernt. Nachdem man die Entfernung gemessen hätte müsste man nur im rechten Winkel zum Grundstück gehen und an dieser Stelle in 2,60 Meter mittlerer Tiefe nach dem Rohr suchen.

Besonders die große Tiefe bereitete den Bauleuten massive Probleme weil Ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Hals stand. Wir haben an dieser Stelle nämlich auf rund zwei Meter Tiefe Grundwasser wodurch das Kanalrohr über sechzig Zentimeter tief im Wasser liegt. Um den Kanal zu verlegen muss nun eine Schmutzwasserpume her, die die Kraft hat das Loch vom Grundwasser zu befreien. Das wird sicher noch eine Übung.
Nachdem beim Kanalschacht also erst einmal Zwangspause angesagt war, machte der Baggerfahrer ums Haus herum weiter mit den Aushubarbeiten. Dort sorgte er dafür, dass für Traufenabläufe und Schottereinfassung des Hauses Platz geschaffen wurde. Nächste Woche wird an den Außenanlagen weiter gearbeitet. So das Wetter es zulässt.

Dann wird für unser kleines Ein-Mann U-Boot ein Loch ausgehoben. In diesem tollen Ding können wir dann fünf Kubikmeter Regenwasser sammeln und zum Bewässern des Gartens verwenden.